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Harting RFID-Praxisforum zeigt technische Möglichkeiten auf

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Die Anwendungsfelder sind breit gestreut; es gibt sogar RFID-Transponder, die auch eingebettet in Beton oder direkt auf Metall funktionieren.

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Das RFID-Seminar fand im Audi-Forum in Neckarsulm statt; im Vorraum steht dieser Audi RS 8...(weitere historische Wagen von NSU am Ende der Bildergalerie)
Das RFID-Seminar fand im Audi-Forum in Neckarsulm statt; im Vorraum steht dieser Audi RS 8...(weitere historische Wagen von NSU am Ende der Bildergalerie)
(Bild: Reinhold Schäfer)

„Ein oft unterschätztes Thema ist die richtige Antennenauswahl“, sagte Dr. Jan Regtmeier von der Harting-Technologiegruppe anlässlich eines Praxisseminars zu RFID (Radio-frequency identification). Das Seminar, das von der Harting Deutschland GmbH & Co. KG – bekannt als Steckverbinderhersteller – ausgerichtet wurde, fand im Audi-Forum in Neckarsulm statt.

Wie Regtmeier weiter ausführt, werde bei der Antennenwahl oft der Fehler gemacht, eine weit reichende zu nutzen. Wolle man jedoch bei mehreren RFID-Anwendungen innerhalb eines Bereiches nur das Signal eines bestimmten Sensors abgreifen, benötige man eine genau auf die jeweilige Reichweite ausgelegte Antenne.

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Antennenreichweite bis 5 cm, 1 m, 2 m oder 15 m

Sonst sei die Gefahr gegeben, das Signal eines anderen Sensors zu erhalten. Zwar könne man im Nachhinein bestimmte Bereiche elektronisch ausblenden, doch das funktioniere nicht immer und der Aufwand sei viel höher, als im Vorfeld die richtige Antenne auszuwählen, um genau den gewollten Sensor anzusprechen. So gebe es entsprechende Antennen mit Reichweiten bis 5 cm, 1 m, 2 m oder 15 m, je nach Anwendung.

Die Anwendungsfelder sind breit gestreut; denn es gebe sogar RFID-Transponder, die auch eingebettet in Beton oder direkt auf Metall funktionieren.Weil Metall für RFID-Signale undurchdringlich sei, müsse man immer sicherstellen, den Transponder so zu positionieren, dass der Signalweg frei ist.

„Das Besondere der Technik ist, dass diese auch bei Geschwindigkeiten von weit über 200 km/h funktioniert“, so Regtmeier. Es gebe auch Ausführungen in der Schutzart IP69K, die druckbeständig bis 100 bar oder säurebeständig sind oder Temperaturen bis 210 °C aushalten können.

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