Auto-ID RFID-Scanner bis zu 50 Prozent schneller

Denso hat seinen SP1-RFID-Scanner für Logistik und Einzelhandel um eine Autopilot-Funktion ergänzt und ihn damit noch schneller gemacht. Im Vergleich zum Vorgänger SP1 können Unternehmen damit ihre Inventurzeit um bis zu 50 Prozent reduzieren.

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Kommt futuristisch daher: der neue RFID-Scanner SP1 mit Autopilot aus dem Hause Denso.
Kommt futuristisch daher: der neue RFID-Scanner SP1 mit Autopilot aus dem Hause Denso.
(Bild: Denso)

Je nach Situation passt sich der Lese-Modus des neuen SP1-RFID-Scanners von Denso automatisch an: Zuerst werden die hochempfindlichen und dann die schwierigen RFID-Etiketten (Tags) gescannt. Der ergonomisch gestaltete Griff und das geringe Gewicht von nur 400 Gramm würden den Scanner zu einem „optimalen Prozessbegleiter“ machen, wie es heißt.

Die Verbindung selbst erfolgt durch das Lesen eines QR-Codes auf dem SP1 und dank Connection App.

Dirk Gelbrich, General Manager Technical Department bei Denso

Die „Paarung“ (das Pairing) zwischen dem SP1 und einem Smart-Gerät erfolgt einfach und schnell: Befestigungen oder Quad-Locks für den RFID-Scanner sorgen dafür, dass sich Denso-Geräte, wie zum Beispiel das BHT-1800, aber auch smarte Android- und iOS-Geräte, unkompliziert verbinden lassen.

Schneller und viel genauer

Bisher konnte der SP1-Scanner aus bis zu 13 Metern Entfernung schon bis zu 700 Tags pro Sekunde verarbeiten. Dank der neuen Autopilot-Funktion, die seit der Software-Version 1.14 verfügbar ist, sind das jetzt bis zu 1.000 Etiketten pro Sekunde. Damit deckt der RFID-Scanner eine Fläche von bis zu 530 Quadratmetern ab – ein großer Vorteil für Inventuren und die Lagerverwaltung.

Laut Denso habe eine Studie der University of Leicester gezeigt, dass RFID die Bestandsgenauigkeit um mehr als 25 Prozent verbessert. Während die Genauigkeit vor dem Einsatz der Technologie bei etwa 65 bis 75 Prozent liege, könne sie mit RFID auf 93 bis 99 Prozent gesteigert werden. „Der nahezu selbsterklärende SP1-Autopilot unterstützt Mitarbeitende in Retail und Logistik entscheidend“, so Gelbrich abschließend.

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