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Sonderlager Riesenwanne sorgt für Sicherheit

| Autor / Redakteur: Robert Weber / Robert Weber

Der Mindener Spezialchemiehersteller Follmann hat ein neues Logistikzentrum in Betrieb genommen. Aufwendige Planungen liegen hinter den Prozessexperten. Denn auch im Störfall muss auf die Logistik und das Lager Verlass sein.

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Das neue Follmann- Logistikzentrum hat 6500 Palettenstellplätze, auf denen bis zu 1000 verschiedene Artikel lagern. Bild: Follmann
Das neue Follmann- Logistikzentrum hat 6500 Palettenstellplätze, auf denen bis zu 1000 verschiedene Artikel lagern. Bild: Follmann
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Ereignis wollte sich keiner entgehen lassen, weder Politik noch Presse: Die Einweihung des neuen Logistikzentrums des Spezialchemieproduzenten Follmann aus Minden lockte zahlreiche interessierte Mitarbeiter, Politiker und Journalisten an. Die Lokalpresse widmete dem Neubau sogar eine ausführliche Bildergalerie im Web. So viel Rummel um ein Logistikzentrum?

Ja, denn das neue Follmann-Hochregallager ist nicht irgendein Logistikzentrum, sondern ein Chemielager mit spezieller Sicherheitstechnik, Zukunftsinvestition für das mittelständische Unternehmen und ein Bekenntnis zur Region. Deshalb spricht Geschäftsführer Dr. Thomas Damerau auch von einem „Meilenstein“ für seine Firma. Rund 8,5 Mio. Euro haben die Ostwestfalen in die Logistikprozesse und die Technik investiert. Gut angelegtes Geld, denn durch das Wachstum von Follmann in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Engpässen, vor allem in der Hauptsaison.

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Keine Probleme mehr im Lageralltag

„Um dann bei kurzfristigen Kundenaufträgen lieferfähig zu sein, mussten Produktionsplanungen oft mehrmals am Tag umgeworfen werden“, erklärt Damerau der Mindener Lokalpresse. Seit Ende Juli haben er und seine Mitarbeiter mehr Platz. Die Chemieexperten verfügen zusammen mit ihrer Schwesterfirma Triflex über 6500 Palettenstellplätze auf einer Grundfläche von 4295 m².

Die Lagerkapazität hat sich nahezu verdreifacht. Die Hauptsaison kann also kommen. Logistik hat mittlerweile einen hohen Stellenwert für Follmann. „Er ist in der Vergangenheit gestiegen durch die Möglichkeit, sich durch kurze Lieferzeiten vom Wettbewerb zu differenzieren“, berichtet Damerau. Stolz ist er auf die Reaktionszeiten seines Unternehmens. „Unser Schwesterunternehmen Triflex, für welches wir die Kommissionierung und Versendung durchführen, liefert bei Bestellungen bis 11 Uhr Standardprodukte bundesweit bis zum nächsten Morgen“, freut sich der Geschäftsführer.

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