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Deutscher Logistik-Kongress Rio zeigt neue Produkte und Partner auf Deutschem Logistik-Kongress

Redakteur: Gary Huck

Rio, die Digitalmarke der Traton Group, zeigt auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin neue Lösungen zur Flottensteuerung und informiert über den Ausbau der Zusammenarbeit mit Volkswagen.

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Mit „Rio 4Trailer“ präsentiert Rio ein neues Trailerüberwachungssystem auf dem Deutschen Logistikkongress.
Mit „Rio 4Trailer“ präsentiert Rio ein neues Trailerüberwachungssystem auf dem Deutschen Logistikkongress.
(Bild: Rio)

Mit „Rio 4Trailer“ bringt das konzerninterne Start-up von Traton Hardware zur Anhängerüberwachung mit nach Berlin. Das System besteht aus dem „Beacon“, einem Bluetooth-Sender, und der „Rio Box“. Die Box ermittelt aus den Daten des Senders Informationen zu Standort und Kopplungsstatus eines Anhängers. Laut Rio sparte ein Testkunde mit den aus den Informationen erstellten Statusanalysen bereits zwei bis drei Stunden Arbeit pro Woche ein. In Zukunft soll die Lösung auch die Ursachen von Schäden an Trailern transparenter machen. „Die ‚Rio Box’, ein Zugang zur Rio Plattform sowie ein ‚Beacon’ pro Auflieger reichen für eine neue Kontrolltiefe innerhalb des Flottenmanagements aus“, so Jan Kaumanns, CEO von Rio.

Für Speditionen, die bereits in Trailer-Telematiksysteme investiert haben, bietet das Unternehmen Schnittstellen zu seinen Partnern an. So soll ein reibungsloser Datenaustausch zwischen den Systemen des Start-ups und seiner Partner ermöglicht werden. „Rio 4TX-Trailerpulse“ wurde in Kooperation mit dem Automobilzulieferer Wabco entwickelt. Mit „Rio 4idem“ können Telematiksysteme von Idem Telematics angebunden werden.

Digitale Produkte auf Marketplace bündeln

Mit der Integration der Transport-Managementsysteme „Carlo“ von Soloplan und „Winsped“ von Lis in den Rio-Marketplace verbreiterte das Unternehmen seine Angebotspalette in diesem Segment. „Im Markt anerkannte Partner und deren digitale Produkte auf dem Rio-Marketplace zu bündeln, zählt zu unseren Kernzielen beim Ausbau der Services für die Kunden“, sagt Martin Anke, Vice President Sales und Marketing bei Rio.

Abschließend will Rio auf dem Deutschen Logistik-Kongress noch über ein gemeinsames Projekt mit der Volkswagen Konzernlogistik informieren, das seit Anfang Oktober läuft. Es umfasst gemeinsame Tests des Systems „Rio Dispatch“. Diese Lösung soll auch kleineren Speditionen ohne eigene IT-Infrastruktur den Einstieg in die Digitalisierung ermöglichen. Nach Angaben des Start-ups ist die Volkswagen Konzernlogistik, die mit über 150 Speditionen zusammenarbeitet, der ideale Partner. Weitere Projekte für Volkswagen wären bereits geplant. Diese könnten die Effizienzsteigerung der Teileversorgung von Volkswagenstandorten und die Auslieferung fertig montierter Fahrzeuge umfassen.

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