Logistik-Awards

Roadster holt German Design Award 2019

| Redakteur: Bernd Maienschein

Das sichtoptimierte Fahrzeugkonzept des Linde Roadster ohne A-Säule und das attraktive Design des Staplers haben das Expertengremium des German Design Award überzeugt.
Das sichtoptimierte Fahrzeugkonzept des Linde Roadster ohne A-Säule und das attraktive Design des Staplers haben das Expertengremium des German Design Award überzeugt. (Bild: Linde-MH)

Die sichtoptimierte Variante der erfolgreichen Elektrostapler-Baureihe Linde E20 bis E35 wurde von einem internationalen Expertengremium als einer der Gewinner 2019 in der Kategorie Nutzfahrzeuge des German Design Award gewählt. Gesucht sind beim Award hochkarätige Produkte, die „mit herausragender gestalterischer Qualität wegweisend in der Designlandschaft“ sind, wie es heißt.

Attraktives Design trifft auf außerordentliche Sichtverhältnisse – mit diesem Doppelvorteil überzeugte der Roadster von Linde Material Handling (Linde-MH) die Jury des prestigeträchtigen German Design Award.

Bessere Sicht erhöht Sicherheit signifikant

Bereits bei seiner Einführung während der Linde-MH-eigenen Veranstaltung World of Material Handling (WoMH) 2016 sorgte das einzigartige Fahrzeugkonzept des Roadster für Aufsehen in der Branche. Den Staplerentwicklern in Aschaffenburg war es gelungen, durch besondere konstruktive Eingriffe gänzlich auf die sonst übliche A-Säule zu verzichten. Die oben liegenden Neigezylinder nehmen die Hubkräfte auf und leiten diese über den Rahmen des Fahrerschutzdaches nach hinten ab. Dank dieser kreativen Lösung genießen Bediener im Roadster eine nahezu uneingeschränkte Rundumsicht, die nicht nur die Arbeit erleichtert, sondern sie auch signifikant sicherer macht.

Genau so begründete die Jury des German Design Awards auch die Auszeichnung und verlieh dem branchenweit einzigartigen Staplermodell den Titel „Winner“ in der Kategorie Utility Vehicles (Nutzfahrzeuge). Zuvor hatten internationale Designexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Designindustrie rund 5400 Einreichungen unter die Lupe genommen. Vergeben wird der German Design Award seit 2012 jährlich vom Rat für Formgebung und zählt zu den anerkanntesten Designwettbewerben weltweit.

Bestehendes hinterfragen

„Wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung. Sie zeigt, dass es sich lohnt, Bestehendes immer wieder zu hinterfragen und – im Sinne unserer Kunden – neue Wege zu beschreiten, die für klare Mehrwerte im Warenumschlag sorgen“, betont Christophe Lautray, Chief Sales Officer bei Linde Material Handling. Für den Linde Roadster ist es bereits die zweite hochkarätige Auszeichnung in diesem Jahr: Im Januar wurde die besondere Modellvariante bereits mit dem französischen Industriedesign-Award „Observeur du design 2018“ der APCI (Agence pour la promotion de la création industrielle) prämiert.

Weitere Beiträge des Unternehmens:

Linde-MH

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