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Robocup 2011 Roboter-Wettbewerb für Logistik und Produktion

| Redakteur: Claudia Otto

Vom 5. bis 11. Juli 2011 findet im Rahmen des Robocups 2011 in Istanbul die Festo Logistics Competition statt. Dabei wird der Fokus auf die Zukunft der Logistik von morgen gelegt. Uni-Teams aus aller Welt werden sich dort teilweise unbekannten Produktionssituationen stellen und sich in der Effektivität ihrer Lösungen messen.

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Die Uni-Teams treten mit jeweils drei von Festo zur Verfügung gestellten Robotino gegeneinander an. Bild: Festo
Die Uni-Teams treten mit jeweils drei von Festo zur Verfügung gestellten Robotino gegeneinander an. Bild: Festo
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Spielumgebung ist einer industriellen Produktionswelt nachempfunden. Der Schwerpunkt liegt auf der Lösung signifikanter Problemen wie sie in der Industrie auftreten. Teilnehmer werden die weltbesten Universitäten sein, die sich im Wettstreit in Teams mit jeweils drei vom Hauptsponsor Festo zur Verfügung gestellten Robotino rüsten.

Forschungs- und Entwicklungsplattform für künstliche intelligente Systeme

Der Robotino ist mit künstlicher Intelligenz, Kamera und Sensorik sowie einem energieeffizientem Antrieb ausgestattet. Richtig programmiert löst er laut Festo selbständig die ihm gestellten Aufgaben oder dient als Forschungs- und Entwicklungsplattform für künstliche intelligente Systeme.

Insgesamt treten 15 Teams aus unterschiedlichen Nationen gegeneinander an und ringen um das Siegertreppchen. Vertretende Länder sind: Ungarn, Korea, Türkei, Mexiko, Spanien, die Vereinigten Emirate, Brasilien und last but not least Deutschland mit vier teilnehmenden Teams aus den Universitätsbereichen Ingenieurwissenschaften, IT und Logistik.

Roboter sollen völlig autonom die Aufgaben in der Produktion übernehmen

Der Schauplatz des Produktionswettbewerbs sind zwei 6 m × 6 m große Spielfelder, die je eine reale Produktionshalle simulieren. Das Rohteillager und der Warenausgang befinden sich jeweils auf den gegenüberliegenden Seiten jedes Spielfeldes. In der Produktionshalle befinden sich je zehn Maschinen mit jeweils speziellen Funktionen, die den Mannschaften zu Beginn des Wettbewerbs unbekannt sind.

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