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Logistik-Jubiläum Rotterdam feiert 50 Jahre Containerhafen

Seit 50 Jahren ist Rotterdam der größte Containerhafen Europas. Es gibt Liniendienste zu über 1000 Häfen in aller Welt und ausgezeichnete intermodale Verbindungen für Containertransporte zu Bestimmungsorten in Europa.

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Emile Hoogsteden, Direktor Container, Stückgut & Logistik des Hafenbetriebs Rotterdam (r.) übergibt dem Kapitän und Rob Bagchus von ECT eine „Containertorte“.
Emile Hoogsteden, Direktor Container, Stückgut & Logistik des Hafenbetriebs Rotterdam (r.) übergibt dem Kapitän und Rob Bagchus von ECT eine „Containertorte“.
(Bild: Port of Rotterdam)

Der Hafen von Rotterdam feiert dieser Tage 50 Jahre Containerumschlag. Am 3. Mai 1966 lief die MS Fairland den Rotterdamer Hafen an. Das war das erste Mal, dass ein Containerschiff in Rotterdam ankam. Seitdem ist Rotterdam der größte Containerhafen Europas. Die Erfindung des Containers durch den Amerikaner Malcolm McLean kann also als Keimzelle des Erfolgs des niederländischen Hafens bezeichnet werden. McLean entwarf damals den Container, den wir heute immer noch benutzen: eine Stahlbox von 20 oder 40 Fuß mit Klapptüren. Am 3. Mai 2016 wurde das 50-jährige Jubiläum des Containerhafens an Bord der UASC Al Zubura, einem der größten Containerschiffe weltweit, gefeiert. Das Schiff liegt am Kai des Euromax Terminals von Europe Container Terminals (ECT), dem Containerumschlagunternehmen, das nach Ankunft der MS Fairland gegründet wurde.

Container Exchange Route

Eine Besonderheit in Rotterdam ist die sogenannte Container Exchange Route (CER), die die Containerunternehmen auf der Maasvlakte (künstliche Insel südlich der Maasmündung) miteinander verbindet. Die CER ermöglicht eine Minimierung der Austauschkosten für Container. Dies führt zu einer Verbesserung des Hinterland- und Transshipment-Angebots und verstärkt die Wettbewerbsposition des Hafens von Rotterdam als Container-Hub. Im Rahmen der Container Exchange Route werden Containerströme gebündelt und müssen Züge, Schiffe und Feederschiffe nicht mehr zu allen verschiedenen Terminals fahren. Vorteil: eine bessere Konnektivität, geringere Verweilzeit im Hafen und damit geringere Kosten.

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