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Fördertechnik Routenzuganhänger beidseitig begehbar

Einen neuen Anhänger zeigen die Entwickler von Jung Hebe- und Transporttechnik auf der Logimat 2012. Beim JDC Bridge manuell wird im Gegensatz zu den bisherigen Produkten der Aushebevorgang der Ladung manuell und ohne elektrische Hubeinrichtung ausgeführt.

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Der neue Anhänger von Jung kann vom Bediener durchschritten werden. (Bild: Jung)
Der neue Anhänger von Jung kann vom Bediener durchschritten werden. (Bild: Jung)

Ein großer Vorteil des neuen Anhängers ist die beidseitige Zugänglichkeit; damit kann unabhängig von der Lage des Abladeortes ein einfacher Vollgut-Leergut-Tausch realisiert werden. Zusätzlich ist der Anhänger so aufgebaut, dass mit wenigen Handgriffen eine Anpassung der Bodenrolleraufnahme an unterschiedliche Größen möglich ist, schreiben die Ingenieure.

Spurtreue auch bei engen Kurvenfahrten

Der besondere Aufbau ermöglicht dann auch ein Durchschreiten des Bedieners von links nach rechts, kurze Wege sind damit gewährleistet. Durch den Einsatz unterschiedlicher Rollensysteme oder die Ausführung mit Allradlenkung kann eine nahezu spurtreue Fahrt bei Verwendung mehrerer Anhänger in einem Zug gewährleistet werden. Das ist besonders wichtig bei engen Platzverhältnissen und Kurvenfahrten. Auch die schlanke Bauweise ermöglicht hier zusätzlich den Einsatz der Anhänger, die kaum breiter sind als die aufgenommenen Ladungsträger.

Die bisherigen Bridge-Anhänger werden mithilfe einer elektrischen Hubeinrichtung ausgestattet, die den Bodenroller anhebt. Die zusätzliche Variante bietet bei Traglasten bis 300 kg alle Vorteile des Bridge-Systems. Der Hubvorgang wird jedoch manuell über ein Hebelsystem durchgeführt, eine elektrische Versorgung ist damit nicht nötig und der Betrieb der Anhänger kann ohne zusätzlichen Aufwand über unterschiedliche Schlepper vollzogen werden.

Jung Hebe- und Transporttechnik auf der Logimat 2012: Halle 9, Stand 441.

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