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Logistik-IT SAP kauft Algorithmen für die Logistikkette

| Redakteur: Robert Weber

Der deutsche Softwarekonzern plant die Akquisition des US-Unternehmens Smart Ops. Die Amerikaner entwickeln Supply-Chain-Software, die mit stochastischen Wahrscheinlichkeiten den Risiken in den Wertschöpfungsketten begegnen soll.

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SAP will im SCM-Software-Markt weiter wachsen und kauft deshalb SmartOps aus den USA.
SAP will im SCM-Software-Markt weiter wachsen und kauft deshalb SmartOps aus den USA.
(Bild: gemeinfrei, wikicommons)

SAP will damit den Logistikverantwortlichen eine Lösung für das Beherrschen von mehr Volatilität und Komplexität in den Ketten an die Hand geben. Smart Ops verwendet sogenannte stochastische Algorithmen. Diese verwenden Predictive Analytics und sollen Anwender helfen, die Netzwerke und Lieferketten besser zu verwalten und zu organisieren. SAP spricht im Zusammenhang mit SAP Hana von einer „real time Supply Chain“-Lösung für die Industrie. Das Engagement des Softwarekonzerns fußt auch auf der Annahme, dass der Markt für SCM-Software weiter wachsen wird. Niedrige Lagerbestände und zufriedene Kunden seien weltweit das Ziel der Unternehmen, heißt es bei SAP.

Gleichzeitig versprechen sich die Walldorfer von Smart Ops weitere Impulse im Bereich Industrie 4.0. Das Unternehmen aus den USA zähle zu den führenden Anbietern in diesem Bereich, erklärte ein SAP-Sprecher gegenüber MM Logistik. Mehr zum Thema lesen Sie in der nächsten Ausgabe von MM Logistik.

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