Türen und Tore Saubere Entscheidung für den Großhandel

Autor / Redakteur: Rüdiger Bierhenke / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

In nur sechs Monaten entstand in Halle, Westfalen, das neue Logistik- und Verwaltungsgebäude von KK Keppel & Kompagnon. Tore, Türen und Verladetechnik sowie einige Sonderlösungen stammen aus dem Hause Hörmann.

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Im Hinblick auf die Gesamtästhetik des neuen Logistik- und Verwaltungsgebäudes von KK Keppel & Kompagnon wurden die Hörmann-Industrie-Sectionaltore in einer Sonderfarbe geliefert. Die Verladehalle verfügt über fünf ebenerdige Industrie-Sectionaltore und genügend Platz für eine vor Witterungseinflüssen geschützte Beladung.
Im Hinblick auf die Gesamtästhetik des neuen Logistik- und Verwaltungsgebäudes von KK Keppel & Kompagnon wurden die Hörmann-Industrie-Sectionaltore in einer Sonderfarbe geliefert. Die Verladehalle verfügt über fünf ebenerdige Industrie-Sectionaltore und genügend Platz für eine vor Witterungseinflüssen geschützte Beladung.
(Bild: Hörmann)

Michael Keppel weiß genau, was er will. Der Inhaber und Gründer des auf Reinigungs- und Pflegemittel spezialisierten Großhändlers KK Keppel & Kompagnon hatte deshalb auch beim Bau seines Logistik- und Verwaltungsgebäudes in Halle (Westfalen) konkrete Vorstellungen von der Ausstattung des neuen Firmensitzes. „Für mich kamen von Anfang an nur Tore und Türen von Hörmann infrage“, stellt der Senior-Chef fest, der in der Geschäftsführung von Sohn Matthias unterstützt wird.

Hohe Produkt- und Lieferqualität

Seine Vorliebe für Hörmann begründet der Unternehmer vor allem mit der hohen Produkt- und Lieferqualität. „Als Familienunternehmen achten wir besonders auf die Langlebigkeit und Nachhaltigkeit unserer Investitionen“, so Michael Keppel. Er habe diesbezüglich mit Hörmann bereits bei seinem Privathaus beste Erfahrungen gemacht. Vor diesem Hintergrund sei Hörmann eine Marke, der er uneingeschränkt vertraue.

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Diese Meinung teilt auch der mit dem Bau des Logistik- und Verwaltungsgebäudes beauftragte Generalunternehmer Sasse Baukonzepte aus Aschersleben. „Mit den Produkten von Hörmann bin ich sehr zufrieden. Gleiches gilt für deren Servicepartner Niebrügge, der vor Ort die Montage und die Koordination übernommen hat“, bestätigt Ronny Sasse. Zudem könne man sich während der exakt getakteten Bauphasen auf die punktgenaue Lieferung der jeweils benötigten Tore und Verladetechnik verlassen, sodass die engen Zeitpläne eingehalten werden könnten. Im Fall von KK Keppel & Kompagnon konnte das fertige Gebäude nur sechs Monate nach Spatenstich an den Bauherren übergeben werden.

Wärmeschutz mit Schnelllauftoren

Der Bau bietet auf rund 7000 m² eine Lagerfläche von etwa 5500 m², die sich in acht Bereiche aufgliedern. Neben dem Hauptlager handelt es sich um die Warenannahme, eine Kommissionier- und Packzone, die Verladehalle sowie vier separate Gefahrgutlager. Hintergrund ist das breite Sortiment von KK Keppel & Kompagnon mit 15.000 Artikeln – darunter eine Reihe von Gefahrstoffen, bei denen Zusammenlagerverbote beachtet werden müssen.

Die Übergänge zwischen den einzelnen Lagersektoren sind mit automatischen Feuerschutz-Schiebetoren versehen, die die einzelnen Brandabschnitte im Falle eines Feuers durch automatisches Schließen voneinander trennen. In einigen Öffnungen sind die Feuerschutz-Schiebetore mit flexiblen Schnelllauftoren kombiniert. So können die einzelnen Brandabschnitte voneinander getrennt werden, ohne dass kostbare Heizenergie durch die im Normalzustand offen stehenden Feuerschutz-Schiebetore in die angrenzenden Gebäudeteile entweicht – schließlich verfügt das Hauptlager über eine Fußbodenheizung.

Minimiertes Schadensrisiko

Für ein Maximum an Sicherheit im täglichen Staplerverkehr sind die flexiblen Schnelllauftore serienmäßig mit einem in die Zarge integrierten Lichtgitter ausgestattet. Dieses überwacht die Fläche unterhalb der Schließkante des Tores und lässt das Tor stoppen und reversieren, sobald sich Gegenstände oder Personen innerhalb des Lichtgitters aufhalten. Für die unmittelbar daneben verbauten Fluchttüren fiel die Wahl auf feuer- und einbruchhemmende Stahltüren von Hörmann. Im hinteren Bereich des Gebäudes wurden die vier Gefahrgutlager ebenfalls mit Feuerschutz-Schiebetoren abgeschlossen. Jedes einzelne gilt als eigener Brandabschnitt und muss deshalb separat mit einem sich automatisch schließenden Feuer-/Rauchschutzabschluss versehen werden.

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Problemlose Sonderwünsche

Insgesamt wurden bei KK Keppel & Kompagnon neun Industrie-Sectionaltore mit elektrischem Antrieb vom Typ WA400 verbaut. Die robusten Lamellen der Tore sind mit PU ausgeschäumt und bieten eine gute Wärmedämmung. „Im Hinblick auf die Gesamtästhetik des Gebäudes wurden die Tore speziell nach unseren Vorstellungen in einer Sonderfarbe geliefert“, berichtet Junior-Chef Matthias Keppel. Ein weiterer Sonderwunsch betrifft einen Teil der verglasten Lamellen, die dank Milchglaseffekt lichtdurchlässig, aber undurchsichtig sind. Beide Extras waren für Hörmann kein Problem, zumal alle Tore in eigenen Produktionsstätten auftragsbezogen gefertigt werden. „Neben der hohen Qualität ist diese Flexibilität ein weiteres wichtiges Argument für Hörmann“, betont Matthias Keppel.

Die beiden Industrie-Sectionaltore im Wareneingang werden durch Planentorabdichtungen ergänzt, die sich an alle bei Keppel üblichen Lkw-Größen anpassen und das Halleninnere vor Zugluft sowie Wärmeverlust bewahren. Stahleinfahrhilfen auf dem Boden vor der Verladestation helfen dem Lkw-Fahrer beim Andocken. So werden Beschädigungen an Fahrzeug, Rampe und Torabdichtung vermieden und eine effiziente Abdichtung sichergestellt. Zudem sorgen hier zwei Ladebrücken vom Typ HTL-2 für optimale Arbeitsabläufe. Das stufenlose und zentimetergenaue Ausfahren des Ladebrückenvorschubs ermöglicht das Entladen auch voll beladener Fahrzeuge. Der Vorschub kann über separate Bedientasten ein- und ausgefahren und so exakt auf der Ladefläche platziert werden.

Weitsichtige Planung

Die Verladehalle verfügt über fünf ebenerdige Industrie-Sectionaltore und genügend Platz für eine vor Witterungseinflüssen geschützte Beladung. Täglich werden hier rund 200 Sendungen für Kunden im Umkreis von rund 100 km auf den Weg gebracht. Der Fuhrpark besteht aus fünf eigenen 7,5-Tonnern, zwei Sprintern, einem Pkw sowie einem zusätzlichen Lkw eines externen Transportunternehmers. Eine typische Ausliefertour umfasst 15 bis 20 Abladestellen, sodass die Fahrer in der Regel den ganzen Tag unterwegs sind. Kleinere Paketsendungen werden via DHL und Bestellungen außerhalb des Lieferradius über Partnerbetriebe im In- und Ausland abgewickelt.

Die Geschäfte von KK Keppel & Kompagnon laufen gut und der Umsatz wächst von Jahr zu Jahr. Wenn dieser Trend anhält, könnte das neue Gebäude in zehn Jahren an seine Kapazitätsgrenzen stoßen. Doch auch für diesen Fall haben sich die Keppels schon längst abgesichert. Das im Jahr 2014 erworbene Firmengelände umfasst insgesamt 25.000 m² und bietet noch reichlich Platz für den Bau einer weiteren Halle mit gleichen Ausmaßen.

„Das wird dann zu gegebener Zeit mein Sohn entscheiden“, sagt Michael Keppel, der sich bereits aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen hat. Fest stehe aber schon heute, dass auch beim nächsten Bauabschnitt die Tore und Türen wieder von Hörmann geliefert werden. ■

* Rüdiger Bierhenke ist Verkaufsleiter für Industrietorsysteme und Verladetechnik bei der Hörmann KG Verkaufsgesellschaft in 33803 Steinhagen, Tel. (0 52 04) 9 15-0, info@hoermann.de

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