Lean hält Einzug in neue Räume

13.02.2015

Die Schallenkammer Magnetsysteme GmbH hat ihren Firmensitz von Rimpar nach Kürnach verlegt. Bei einer Eröffnungsfeier Ende November 2014 präsentierten die Geschäftsführerin Anke Böhler und ihre Beschäftigten den Gästen ein leistungsfähiges Spezialunternehmen in einem topmodern...

Die Schallenkammer Magnetsysteme GmbH hat ihren Firmensitz von Rimpar nach Kürnach verlegt. Bei einer Eröffnungsfeier Ende November 2014 präsentierten die Geschäftsführerin Anke Böhler und ihre Beschäftigten den Gästen ein leistungsfähiges Spezialunternehmen in einem topmodernen Betriebsgebäude.

Mit einigem Stolz führte die Schallenkammer-Geschäftsführerin Anke Böhler, tatkräftig unterstützt von ihren acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, durch die nagelneuen Fertigungs-, Lager- und Büroräume im Kürnacher Gewerbegebiet Wachtelberg. Den geladenen Geschäftspartnern, Angehörigen und Freunden präsentierten sie bei der Eröffnungsfeier im November 2014 ein agiles mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung, Weiterverarbeitung und den Vertrieb von Magnetfolien, Magnetsystemen, Rohmagneten und Magnethaftflächen konzentriert.

Gebaut in zehn Monaten
Bis vor kurzem war die im Jahr 1989 gegründete Schallenkammer Magnetsysteme GmbH noch in Rimpar beheimatet. Hier behinderte jedoch Platzmangel die Weiterentwicklung der Firma zusehends. „Der Neubau in Kürnach gab uns Gelegenheit, eine unter allen Gesichtspunkten optimierte Logistik, Fertigung und Verwaltung zu entwerfen und zu realisieren“, schilderte Anke Böhler. Gerade die Realisierung lief extrem schnell: Zwischen dem Spatenstich im November 2013 und dem Umzug Mitte September dieses Jahres verging kein Jahr.

Baukörper mit Durchblick
Geplant wurde der zweigeschossige Flachbau mit seinen über 1.200 m2 Nutzfläche von der Ruhl + Albert GmbH, Architekten und Ingenieure aus Würzburg. Das Baukonzept ist geprägt von ungewöhnlich hoher Transparenz: offene Raumstrukturen sowie viele Fenster, Durchbrüche und Glaswände erlauben Sichtverbindungen und Kommunikationsmöglichkeiten   zwischen den Büros untereinander, aber auch mit den Produktionsbereichen. Ein geothermisches Heizungssystem macht das Gebäude auch unter Klimaschutzaspekten zum Vorzeigebetrieb.

Fertigung in Live-Vorführungen
Bei der Eröffnungsfeier führten die Schallenkammer-Mitarbeiter in den blitzsauberen Produktionsräumen das weite Spektrum der verfügbaren Fertigungsverfahren live vor. Dazu zählen unter anderem das Magnetisieren, das Kaschieren, das Bedrucken sowie das Kleben, Schneiden, Stanzen und die Montage. So entstehen vielseitig verwendbare Magnet-Halbzeuge, wie Folien, Bänder und Papiere, einsatzfertige Magnetprodukte, wie Schilder, Warnzeichen, Symbole und Taschen, sowie magnetische Systemlösungen, wie Werkzeughalter, Filtergitter oder Schüttgut-Separierplatten. Viele Gäste, wie zum Beispiel Kürnachs Bürgermeister Thomas Eberth, überzeugten sich durch eigene Tests von den teils enormen Haltekräften selbst kleinster Magnete. „Magnetismus ist ein immer wieder faszinierendes Phänomen. Wir machen daraus, oft in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden, pfiffige Produkte und Lösungen“, resümierte Anke Böhler.