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Facelift für Hafenlokomotive Schönheitsoperation macht Lok-Omi wieder jung

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Isabell steht nach einem Besuch beim „Schönheitschirurgen“, bei dem sie kräftig geliftet wurde, wieder in Saft und Kraft. Die tomatenrote Diesellok wird auf dem Gelände der WDK Hafen und Lager GmbH in Voerde ihren Dienst verrichten.

"Lokführer" Michael Kreyenberg freut sich über seine "alte neue" Isabell.
"Lokführer" Michael Kreyenberg freut sich über seine "alte neue" Isabell.
(Bild: WDK)

Mit 52 gehört Isabell noch lange nicht zum „alten Eisen“. Im Gegenteil: die runderneuerte Diesellokomotive wird die auf dem Gelände der WDK Hafen und Lager GmbH in Voerde ihren Dienst verrichten. Keine Last ist ihr zu schwer, keine Ladung zu sperrig, Isabell kann alles ohne Murren in die Terminals des Logistik-Unternehmens schleppen.

Lok Isabell stand in Hannover auf dem Abstellgleis

Dafür hat sie jetzt eine Facelift bekommen und erstrahlt im neuen Tomatenrot. Ein paar Bleche ausgetauscht, alles neu geölt, Lager ersetzt und schon läuft alles im wahrsten Sinne des Wortes „wie geschmiert“.

Die Lok vom Typ Köf II wurde 1960 von der Firma Jung in Kirchen an der Sieg gebaut. Ihre Probefahrt absolvierte die kleine Lok (Spurweite: 1435 mm) von Fulda nach Hünfeld, wo sie die damalige Deutsche Bundesbahn in Betrieb nahm. Vor 22 Jahren wurde sie in Hannover aufs Abstellgleis gebracht und fand dann ihren Weg zur WDK nach Voerde. Geschäftsführer Michael Kreyenberg: „Wir sind mächtig stolz auf unser altes Mädchen und freuen uns auf ihren künftigen Einsatz.“

Vielseitige WDK-Gruppe

Die WDK-Gruppe unterhält einen Hafen- und Lagereibetrieb, entgast und reinigt Behälter, baut Boote für den Binnenbetrieb, dazu hochseetüchtige Yachten und Küstenwachboote. Sie befasst sich mit dem Rückbau von Tankschiffen und schwimmenden Anlagen und konzipiert Anlagen für die Entwässerung und Schlammbeseitigung.

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