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Biokunststoffe Schon mal in „Bio“ verpackt?

Zur Fachpack 2012 in Nürnberg präsentiert der Biokunststoff-Spezialist FKuR Kunststoff GmbH aus Willich ein breites Spektrum an biologisch abbaubaren und biobasierten Kunststoffen für die verschiedensten Verpackungsanwengungen.

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Flaschen, hergestellt aus „Green PE“.
Flaschen, hergestellt aus „Green PE“.
(Bild: FKuR )

„Die Natur ist unser Vorbild bei Verpackungslösungen“, sagt Patrick Zimmermann, Direktor Marketing & Sales bei FKuR. So präsentiert das Unternehmen außer den bereits fest etablierten Produktgruppen Bio-Flex (für flexible Verpackungen) und Biograde (für Hart-Verpackungen) nun auch erstmalig „Green-PE“-Compounds unter dem Markennamen Terralene. Darüber hinaus wird FKuR als exklusiver europäischer Distributionspartner des im brasilianischen Sao Paulo ansässigen Chemieunternehmens Braskem das reine „Green PE“ zum ersten Mal auf einer deutschen Messe vorstellen.

Ethanol für „Green PE“ stammt vom Zuckerrohr

Im Gegensatz zum traditionellen Polyethylen wird das für „Green PE“ eingesetzte Ethanol aus brasilianischem Zuckerrohr und nicht aus Erdöl gewonnen. Durch den Einsatz dieses nachwachsenden Rohstoffes kann jede Tonne „Green PE“ bis zu 2,4 t CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und hilft so, Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Zudem sind „Green PE“ und Terralene zu 100 % mit herkömmlichem Polyethylen kompatibel und weisen identische Eigenschaften auf, wie es heißt. Alle Materialien sind in bestehenden Recyclingströmen verwertbar.

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