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Verpackungsmittel Schumacher baut neues Wellpappewerk

Mit über 30 Mio. Euro schafft die Schumacher-Packaging-Unternehmensgruppe ein modernes Wellpappewerk in Greven. Der Verpackungshersteller wird das neue Werk im Airportpark FMO errichten, in direkter Nachbarschaft des Flughafens Münster/Osnabrück.

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(Archiv: Vogel Business Media)

Schumacher hat dazu im Münsterland ein Grundstück mit 100.000 m² erworben, mit einer Option auf weitere 35.000 m². Schon der erste Bauabschnitt hat ein Investitionsvolumen von 30 bis 40 Mio. Euro. In dieser ersten Phase wird auf dem Gelände ein Werk mit 20.000 m² Grundfläche entstehen – mit einer Wellpappenanlage, vier Verarbeitungsmaschinen und einem großen Spektrum hochwertiger Veredelungsmöglichkeiten für Verpackungen, wie etwa modernster Sechs-Farben-Flexodruck. Der Baubeginn für das hochmoderne Wellpappewerk ist im Frühjahr 2013, den Produktionsstart plant Schumacher für Januar 2014.

Schumacher rückt näher an Absatzmärkte heran

In dieser ersten Phase wird das Werk Arbeitsplätze für 75 bis 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten. Langfristig plant Schumacher Packaging in sein neues Werk in Greven rund 100 Mio. Euro zu investieren und mit etwa 500 Beschäftigten auf einer Werksfläche von 100.000 m² zu produzieren.

Strategisch dient das Werk Greven der Schumacher-Packaging-Gruppe dazu, mit der Produktion von Wellpappeverpackungen näher an wichtige Absatzräume wie Nordwestdeutschland, das Ruhrgebiet, die skandinavischen Länder und den Benelux-Raum zu rücken. So kann der Verpackungsspezialist auch Kunden in diesen Regionen eine besonders kostengünstige und schnelle Logistik bieten und auch im europäischen Maßstab deutlich wachsen, wie es in einer Pressemeldung von Schumacher heißt.

Airportpark FMO hat für Schumacher die ideale Infrastruktur

Geschäftsführer Björn Schumacher kommentiert die Investitionsentscheidung so: „Als Standort hat der Airportpark FMO für uns die ideale Infrastruktur, allein schon wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zum Flughafen Münster/Osnabrück, und auch die A1 ist kaum einen Kilometer entfernt. Das neue Werk Greven bietet uns optimale Voraussetzungen, um unsere europäische Präsenz in Märkten wie den Niederlanden, Belgien und den skandinavischen Ländern weiter auszubauen. Darum freue ich mich sehr, dass wir die verschiedenen Kommunen, die gemeinsam Träger des Airportparks sind, von unseren Plänen überzeugen konnten.“

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