Schwerlasthandling Schwere und große Lasten per Powerduo sicher handeln

Quelle: Kalmar

In Bürgstadt fertigt Ziemann & Holvrieka tonnenschwere Behälter aus Stahl und Edelstahl. Für das Handeln dieser „Kaventsmänner“ setzt das Unternehmen jetzt auf diverse Kalmar-Systeme.

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Wenn`s echt schwer wird, ist etwa der Reachstacker DRG 600 von Kalmar mit seiner Traglast von 60 Tonnen (1,5 Meter Lastpunktabstand) gefragt (links). Er handelt hier mit dem 33-Tonnen-Stapler DCG 330-12 einen 8-Tonnen-Edelstahltank für eine Großbrauerei.
Wenn`s echt schwer wird, ist etwa der Reachstacker DRG 600 von Kalmar mit seiner Traglast von 60 Tonnen (1,5 Meter Lastpunktabstand) gefragt (links). Er handelt hier mit dem 33-Tonnen-Stapler DCG 330-12 einen 8-Tonnen-Edelstahltank für eine Großbrauerei.
(Bild: Kalmar)

Sei es in Stahlwerken, im Rahmen der Windkraftindustrie oder bei der Fertigung riesiger Anlagenkomponenten: Dort müssen besondere Lasten bewegt werden, die dafür spezielle Gerätekombinationen nötig machen. Dazu gehören etwa sogenannte Reachstacker in Sonderbauform und Großstapler, die aufgrund des Gewichts und der Abmessungen der betreffenden Lasten im Tandembetrieb miteinander agieren müssen.

Eine derartige Hochleistungskombination benötigte jüngst die Ziemann-Holvrieka-Gruppe an ihrem Standort Bürgstadt am Main. Das Unternehmen ist seit 165 Jahren aktiv. Es begann als Kupferschmiede und fertigte beispielsweise Sudhäuser. Nun ist es einer der größten Anbieter von Tanks mit bis zu einer Million Liter Fassungsvermögen und von Prozesstechnologie für den Lebensmittel-, Chemikalien- und Pharmasektor. Speziell die Tanks können bis zu 30 Meter lang sein und einen Durchmesser von 7,5 Metern haben. Die gilt es auf dem rund 150.000 Quadratmeter umfassenden Werksgelände sicher zu bewegen. Das ist der Job, den seit letztem Jahr drei Kalmar-Systeme übernehmen, wie es heißt.

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Umgerüstete Schwerlastsysteme schonen Riesenbehälter

Eins der neu angeschafften Kalmar-Schwerlastsysteme ist ein Reachstacker des Typs DRG 600 mit einer Traglast von 60 Tonnen, bei einem Lastschwerpunkt (LSP) von 1,5 Metern. Das zweite System ist ein 33-Tonnen-Frontstapler DCG 330-12 mit 7 Metern Hubhöhe. Beide Geräte ersetzen bei Ziemann & Holvrieka zwei ältere Systeme dieser Art. Hinzu kommt übrigens noch ein Frontstapler des Modells DCG 160-12, der 16 Tonnen tragen kann und einen LSP von 1,2 Meter hat. Dazu später mehr.

Anstelle des Spreaders verpasste Kalmar dem rund 71 Tonnen wiegenden DRG-Reachstacker dazu einen geschmiedeten Lasthaken. Und beim Frontstapler wurde der Zinkenversteller durch eine Sondertraverse ersetzt. Nun wird ein an drei Positionen einhängbarer Lasthaken eingesetzt. Die Kombination aus Reachstacker und Frontstapler mit Haken im Tandembetrieb ist nach den Erfahrungen von Matthias Frank, der für das Lean-Management bei Ziemann & Holvrieka verantwortlich ist, die beste Möglichkeit, um die riesigen Tanks schnell und schonend zu transportieren.

Die ganz normale Schwerlast-Handling-Superlative

Frank merkt an, dass das, was bei anderen Betrieben der „Star“ im Fuhrpark ist, in Bürgstadt eher ein „normaler“ Frontstapler ist. Gemeint ist der DCG 160-12. Der sogenannte Midrange-Stapler transportiert Stahl-Coils und schwere Einzelkomponenten vom Lagerplatz zur Produktion. Er gilt mit Blick auf den Großkomponentenbereich als leistungsfähiges und schnelles „Mädchen für alles“. Frank betont: „Unsere Maschinen leisten wenige Hundert Stunden pro Jahr. Dennoch müssen sie stets uneingeschränkt verfügbar sein, denn das Bewegen der Tanks hilft bei der Erfüllung komplexer Fertigungs- und Logistikpläne.“ Ausfälle wären folglich fatal. Diese Gefahr sollen die Kalmar-Schwerlastsysteme nun weitgehend bannen.

Mit tonnenschweren Lasten hochsensibel umgehen

Alle Kalmar-Stapler bei Ziemann & Holvrieka haben außerdem feste Fahrer, die auf sie eingewiesen sind und die Maschinen deshalb perfekt beherrschen, betont Frank. Die Wartung und den Service übernimmt dabei Kalmar. Der zuständige Monteur sitzt nur wenige Kilometer entfernt und reagiert zuverlässig auf Zuruf, heißt es.

Wer die System mal in Action sehen will, der sollte sich dieses Video ansehen.

Die Kalmar-Geräte zeichnen sich laut Hersteller durch sehr hohen Komfort, niedrigen Treibstoffverbrauch und eine extrem feinfühlige Steuerung aus. Letzteres sei wichtig, weil die Fahrer der beiden Großgeräte beim Behältertransport per Funk miteinander kommunizieren und dabei sehr präzise arbeiten müssten.

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