Energieketten

Selbst entwickelte Energieketten erfüllen Anforderungen besser als Standardprodukte

| Autor / Redakteur: Alexander Kalcher / Bernd Maienschein

Bild 1: Maximaler Füllgrad: Die einzelnen Kammern der Energiekette sind genau an die verwendeten Leitungen angepasst.
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Bild 1: Maximaler Füllgrad: Die einzelnen Kammern der Energiekette sind genau an die verwendeten Leitungen angepasst. (Bild: Abus Kransysteme)

Spezialisierte, unmittelbar für einen konkreten Anwendungsfall optimierte Konstruktionen von Serienteilen erfüllen die Erwartungen an ein Produkt oftmals deutlich besser als Standardlösungen. Selbst dann, wenn diese auf ein mehr oder weniger breit konfigurierbares Sortiment zurückgreifen können.

Mit dieser These entwickelten die Ingenieure von Abus Kransysteme die Energiekettenlösung Abu-Powerline. Ihr Ziel: eine besonders langlebige, einfach zu montierende und kostengünstige Leitungsführung für Hallenkrane (Bild 1). Etwa seit dem Jahr 2000 hat sich diese Lösung inzwischen als Serienausstattung bei Ein- und Zweiträgerlaufkranen etabliert. Sie kommt sowohl im Bereich der Katzstromzuführung als auch bei der verfahrbaren Steuerung zum Einsatz. Mehr als 400 km Abu-Powerline versorgen inzwischen Abus-Krane mit Strom und leiten Steuersignale vom Hängetaster weiter.

Energiekette ist genau an die Leitungsdimensionen angepasst

Bei der Auswahl einer Energiekette aus dem Standardprogramm eines Zulieferers muss der Anwender immer Kompromisse zwischen den verschiedenen technischen Eigenschaften des Produktes eingehen. In diesem Fall sind dies der Biegeradius, die innere Kammeraufteilung, deren Dimensionierung im Einzelnen und die Abmessungen der Gesamtlösung. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Standard-Energiekettensystem handelt oder um ein für Krane spezialisiertes Angebot.

Ein in allen Kriterien optimiertes Produkt innerhalb eines abgestuften Lieferprogramms ist nicht möglich. Die nötigen Abstriche bei einem oder mehreren Faktoren gehen zuletzt immer zulasten der übrigen Krankonstruktion oder der Haltbarkeit der Leitungen.

Eigene Entwickler kennen die Anforderungen an die Energieketten am besten

Die Abus-Entwickler nutzten den Vorteil, dass die Kombinationen und Querschnitte der eingesetzten Leitungen in den eigenen Hallenkranen genau bekannt waren, und schufen eine Energiekette mit einer exakt daran angepassten Geometrie um die bestehenden Stromleiter herum. So konnten alle geometrischen und mechanischen Faktoren ausreichend berücksichtigt werden.

Dabei wurden die verschiedenen Leitungskonstellationen für die Katzstromzuführung und die verfahrbare Steuerung so gruppiert und gebündelt, dass passend dazu zwei verschiedene Energiekettenbreiten um die Kabelpakete herum entworfen werden konnten, die in insgesamt sechs unterschiedliche Kammeraufteilungen kategorisiert wurden.

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