Textillogistik Shoppingerlebenis made by Logistikdienstleister

Redakteur: Robert Weber

Eine Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk identifiziert neue Geschäfte für Textillogistiker. Instore-Logistik ist das Zauberwort. In Deutschland ist das Thema aber noch nicht Standard.

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Logwin zählt zu den wichtigsten Logistikdienstleistern in der Fashion-Logistik. Auf die Dienstleister warten laut Lünendonk-Studie neue Aufgaben. (Bild: Logwin)
Logwin zählt zu den wichtigsten Logistikdienstleistern in der Fashion-Logistik. Auf die Dienstleister warten laut Lünendonk-Studie neue Aufgaben. (Bild: Logwin)

„Durch den Einsatz von systematischen Instore-Logistikservices lässt sich ein signifikanter Mehrwert für Shops erzielen, der sich nicht nur in höheren Umsätzen oder Margen widerspiegeln kann“, erklärt Thomas Lünendonk, Inhaber des Marktforschungs- und -beratungsunternehmens. „Auch die Attraktivität des Shops und der Warenpräsentation, das Merchandising und das aktuellere Replenishment können davon profitieren.“

IT-basierte Warenwirtschaftssysteme spielen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, schreiben die Autoren der Studie. Die zunehmende Standardisierung von Serviceprozessen im Bekleidungseinzelhandel eröffnet neue Wege im Hinblick auf Flexibilität im Angebot und Geschwindigkeit in der optimalen Sortimentsgestaltung vor Ort, versichern die Analysten.

Geschäftsmodell der Logistiker beim Handel noch wenig bekannt

Noch ist der Einsatz von Instore-Logistikdienstleistern nicht Standard im Textil- und Bekleidungshandel. Dabei könnten mit Hilfe der Konzepte und des Personals spezialisierter Instore-Logistikpartner, die neben logistischen Leistungen weitere flexible Angebote im Portfolio führen, unter anderem Personalengpässe und Servicespitzen in Hochbetriebszeiten ausgeglichen werden, ist man sich bei Lünendonk sicher.

Die Wertschöpfungspotenziale des eigenen Personals werden so gesteigert, da Sekundäraufgaben wie Warenannahme, -verteilung oder Etikettierung von externem Fachpersonal erledigt werden. Es bleibt vor allem mehr Zeit für Verkauf und Beratung.

Logistik-Dienstleister müssen sich Herausforderungen stellen

Auch bei den neuen Servicekonzepten steht die Qualität weiterhin im Vordergrund. Hierzu ist es für die externen Servicepartner erforderlich, entweder einzelne Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, die ein breites Anforderungsprofil erfüllen, oder ganze Teams, die die einzelnen Anforderungen in Summe vereinen.

Der Kostenfaktor spielt bei der Gegenrechnung von Eigen- und Fremdpersonal natürlich auch eine ausschlaggebende Rolle. Diesen vielfältigen Herausforderungen müssen sich die Instore-Logistikdienstleister stellen.

Eine Zusammenfassung des Lünendonk-Researchs findet sich im Trendpapier „Instore-Logistik Fashion – Überblick über Rahmenbedingungen und Markt“. Es kann über www.luenendonk-shop.de kostenfrei aus dem Internet geladen werden.

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