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Logistikdienstleister SHT erneut für Autobahnprojekt aktiv

| Redakteur: Claudia Otto

Die Arbeiten an Dänemarks erster privaten Autobahn laufen auf Hochtouren: Gut ein Jahr nach Baubeginn sind alle Brücken sowie eine erste Anschlussstelle der 25 km langen Trasse von Kliplev bis Sønderborg fertig gestellt. Für die Stabilisierung des Untergrunds der Fahrbahn hat jetzt die Sievert Handel Transporte GmbH (SHT) aus Lengerich einen Folgeauftrag erhalten.

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Bis September 2011 soll SHT rund 20.000t Kalk zusätzlich an die Baustelle geliefert haben. Bild: SHT
Bis September 2011 soll SHT rund 20.000t Kalk zusätzlich an die Baustelle geliefert haben. Bild: SHT
( Archiv: Vogel Business Media )

Bis September 2011 wird der Transport- und Logistikdienstleister eigenen Angaben zufolge über sein Tochterunternehmen I4 Transportation GmbH & Co. KG (I4T) rund 20.000 t Kalk als hydraulisches Bindemittel zusätzlich an die Baustelle geliefert haben. Das Besondere daran: Die Transporte erfolgen im kombinierten Verkehr, wodurch der Kalk zu 90% auf der Schiene befördert wird.

SHT hat Erstauftrag erfolgreich erfüllt

„Grund für den Folgeauftrag war vor allem die Flexibilität der intermodalen Transporte in den vergangenen Monaten“, sagt Alexander Kanovsky, technischer Direktor der Kliplev Motorway Group (KMG). Selbst bei raschen Wetteränderungen habe die Anlieferung von Kalk und Zement kurzfristig umdisponiert werden können. Zudem sei es möglich gewesen, an unterschiedlichen Stellen der Baustelle die speziellen Silocontainer der I4T als Zwischenlager zu nutzen.

Als verantwortliche Betreibergesellschaft hatte die KMG das Tochterunternehmen der SHT im vergangenen Jahr mit der kompletten Baustofflogistik für das Autobahnprojekt beauftragt. Gegenstand war die Anlieferung von rund 50.000 t Zement und 60.000 t Kalk aus dem Harz, dem Rheinland sowie aus Thüringen.

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CO2-Bilanz der intermodalen SHT-Transporte entscheidend

Der Vergabe des Erstauftrages ging eine genaue Prüfung der Angebote verschiedener Transport- und Logistikdienstleister voraus. Neben den wirtschaftlichen und fachlichen Voraussetzungen war insbesondere die CO2-Bilanz der jeweiligen Transportart von zentraler Bedeutung. „Bereits in der Planungsphase haben wir uns darauf konzentriert, die Belastungen für die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren“, sagt Kanovsky.

Es sei daher klar gewesen, dass intermodale Transportlösungen den Vorzug vor reinen Straßentransporten bekommen sollten. Die Wahl fiel deswegen nicht zufällig auf die SHT: „Das Unternehmen hatte uns ein schlüssiges Logistikkonzept, eine überzeugende CO2-Bilanz sowie eine eindrucksvolle Projekthistorie präsentiert“, urteilt Kanovsky.

Für SHT-Geschäftsführer Manfred Himmelbach war die Aufgabenstellung nicht neu: „Viele Verlader würden gerne intermodale Transporte durchführen, scheuen aber die Organisation des Vor- und Nachlaufs sowie die Suche nach geeigneten Containerterminals für die Be- und Entladung.“

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