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Markator Software erweitert Funktionen des Handmarkiersystems

Redakteur: Stéphane Itasse

Markator stellt auf der EMO 2011 in Hannover ein Facelift des CNC-Handmarkiersystems Fly Marker vor. Neben einem größeren LC-Farbdisplay mit einer Auflösung von 320 × 240 Pixel wurde die Bediensoftware komplett überarbeitet. Die neue Software ist laut Hersteller modern und strukturiert gestaltet.

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Das CNC-Handmarkiersystem wird in einer neuen Version vorgestellt. Bild: Markator
Das CNC-Handmarkiersystem wird in einer neuen Version vorgestellt. Bild: Markator
( Archiv: Vogel Business Media )

Sie lehnt sich funktional an die bereits vorhandene Software der Zentraleinheit MV5 ZE 301 an, heißt es weiter. Bewährte Funktionen wie das Einfügen der Platzhalter Zeit, Datum und Autonummerierung oder das Markieren von Data Matrix Codes und Logos blieben erhalten. Die neue Software bietet zusätzliche Funktionen.

Doppel- oder Mehrfachmarkierungen für größere Tiefen

Für sehr tiefe Markierungen etwa besteht die Option einer Doppel- oder Mehrfachmarkierung. Dabei werden gleiche Zeichen mit der elektropneumatischen Hartmetallnadel doppelt oder mehrfach auf dieselbe Stelle markiert. So lässt sich eine maximale Eindringtiefe in das Material erzielen, die Markierung ist auch noch nach dem Lackieren sichtbar.

Eine weitere Funktion beim Markieren von Rundteilen stellt die Kreismarkierung dar. So lässt sich der Markiertext in einem bestimmten, auf das Werkstück voreingestellten Radius markieren. Um Markierdateien auf einem Computer am Arbeitsplatz zu erstellen und diese dann einfach übertragen zu können, gehört ein USB-Anschluss am Handmarkiergerät zu den Neuerungen.

Überarbeitete Zentraleinheiten erleichtern das Markieren

Markator hat zudem alle Zentraleinheiten überarbeitet. In der XL-Generation sind die Zentraleinheiten jetzt mit einem hochauflösenden LC-Farbdisplay ausgestattet, um dem Anwender die Markierarbeit zu erleichtern. Die Software wurde systemübergreifend verbessert und klar strukturiert gestaltet.

Um dem Anwender die Umstellung zwischen zwei unterschiedlichen Markiersystemen zu erleichtern, besitzen nun alle XL-Zentraleinheiten die gleiche Softwareoberfläche. Zur Bedienung seien keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich, wird betont. Alle Zentraleinheiten sind mit USB- und Ethernet-Schnittstellen ausgestattet.

Markier-Zentraleinheiten leicht in Fertigungslinien zu integrieren

Zur Integration in Fertigungslinien erhalten die Zentraleinheiten zudem alle erforderlichen Komponenten wie Leistungsteile für die Schrittmotoren, Mikroprozessoren, Speicherbausteine und digitale Ein- und Ausgänge auf einer kompakten Steuerungsbaugruppe.

Die Zentraleinheiten können optional sowohl mit zusätzlichen Schrittmotorsteuerkarten für weitere Achsen als auch mit E/A-Karten für Steuerungsfunktionen wie Interbus-, Profibus-, Profinet-, Devicenet- und Ethernet-Karten ausgestattet werden. Für die Anwendung im Tischmaschinenbereich gibt es optionales Zubehör wie etwa Drehachsen zur Markierung von Rundteilen, Z-Achsen oder Softwarekomponenten zur Markierung von Logos.

Markator Manfred Borries auf der EMO Hannover 2011: Halle 14, Stand C05

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