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Lkw-Verkehr Spediteure sauer auf Bremer Senat

Redakteur: Robert Weber

Die Mitglieder des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) sind enttäuscht vom Bremer Senat, manche richtig sauer. Der Hintergrund: Die Politik verwehrt den Lang-Lkw die Zufahrt zu den Häfen Emden, Bremerhaven und Cuxhaven.

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Freie Fahrt adé: Der Lang-Lkw wird auch in Bremen ausgebremst. Bild: Krone Trailer
Freie Fahrt adé: Der Lang-Lkw wird auch in Bremen ausgebremst. Bild: Krone Trailer
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Senat entschied sich, Teilstücke der Bundesautobahn 1 und 27 für den geplanten Feldversuch mit Lang-Lkw zu sperren. Faktisch bedeute dies, dass alle Autobahnstrecken im westlichen Niedersachsen und die Seehäfen Emden, Bremerhaven und Cuxhaven vom deutschen Autobahnnetz abgeschnitten sind, heißt es beim DSLV.

Bremer Hafenblockade

Für DSLV-Präsident Mathias Krage ist es ein Ding der Unmöglichkeit, dass sich ein einzelner Stadtstaat anmaßt, in Sachen Feldversuch für sein Nachbarland mit zu entscheiden und den landseitigen Zugang zu den niedersächsischen und bremischen Seehäfen zu blockieren.

„Wer sich mit dem Konzept des Lang-Lkw einmal befasst hat, kann anschließend nicht mehr nachvollziehen, wieso man den Feldversuch einfach ablehnt. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile sprechen doch für sich. Daher fordern wir Bremen und alle übrigen „Dagegen-Länder“ eindringlich dazu auf, dem wissenschaftlich begleiteten Feldversuch mit Lang-Lkw auf einem definierten Netz von Autobahnen und Fernstraßen zuzustimmen“, so Krage. Er sei sicher, dass die Ergebnisse des Versuchs viele Skeptiker überzeugen werden.

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