Arburg

Spritzgießmaschinen auf Produktionseffizienz getrimmt

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Auf der Schließseite zeichnet sich das Exponat durch speziell dem Endprodukt angepasste Aufspannplatten und eine spezielle Hydraulik aus. Auf der Spritzseite ist der Allrounder 630 S mit Hydraulikspeichertechnik, lagegeregelter Schnecke sowie elektromechanischem Dosierantrieb ausgestattet und ist demzufolge ebenfalls mit dem „e2“ gekennzeichnet.

Für jede Anforderung die jeweils optimale Spritzgießmaschine

Auf dem 560 m2 großen Messestand in Mailand werden ebenfalls elektrische, hybride und hydraulische Allrounder aller Baureihen vertreten sein. Diese sind in Automationslösungen integriert, für die LSR-Verarbeitung oder das Mikro-Spritzgießen ausgestattet oder als Schnellläufer im Einsatz. „Anhand der unterschiedlichen Exponate wird deutlich, dass wir dank unseres modularen Produktprogramms und unserer anwendungstechnischen Kompetenz für jede Anforderung die jeweils optimale Spritzgießlösung anbieten und damit die Wirtschaftlichkeit der Fertigung steigern können“, beschreibt Dr. Björn Noren, Leiter der Arburg-Niederlassung in Italien.

Die Bandbreite der elektrischen Arburg-Maschinen stellen die beiden Baureihen Edrive und Alldrive eindrucksvoll unter Beweis: Während die Allrounder E für die Produktion von Standard-Spritzteilen konzipiert sind, decken die Allrounder A den Bereich der High-End-Anwendungen ab. In Mailand sind jeweils die kleinsten Vertreter zu sehen. Der Allrounder 370 E ist für die Verarbeitung von LSR ausgestattet und produziert Linsen. Der Allrounder 270 A arbeitet mit dem Mikro-Spritzmodul von Arburg, das eine 8-mm-Einspritzschnecke mit einer zweiten Schnecke zum Aufschmelzen des Materials kombiniert, und fertigt Teile mit einem Gewicht von nur wenigen Milligramm.

Vollautomatisches Umspritzen von Kabeln mit einer Fertigungszelle

Die hybride Baureihe Allrounder H ist mit zwei Exponaten vertreten. Der große Allrounder 920 H mit einer Schließkraft von 5000 kN demonstriert mit einem Materialdurchsatz von 67 kg/h die Produktivität der Hidrive-Baureihe und der Allrounder 570 H deren Schnellläuferqualitäten mit der Fertigung von vier dünnwandigen Deckeln. Im Hinblick auf Produktionseffizienz spielt Automation eine wichtige Rolle. Dementsprechend arbeiten insgesamt sechs Exponate mit Robot-Systemen.

Ein Highlight ist dabei laut Arburg das vollautomatische Umspritzen von Kabeln mit einer Fertigungszelle rund um die Vertikalmaschine Allrounder 375 V. Das gesamte Teilehandling übernehme ein Sechs-Achs-Roboter, den der Maschinenbediener dank implementierter Selogica-Bedienoberfläche selbst programmieren könne. Zudem sei der Roboter direkt mit der Selogica-Maschinensteuerung verbunden. Diese Online-Kommunikation gehe weit über die Euromap-Schnittstelle hinaus und biete Funktionen wie die Synchronisierung von Bewegungen und vereinfachtes Starten der Maschine. Vorteile dieser Lösung seien kürzere Einricht- und Zykluszeiten und damit eine höhere Effizienz der Spritzteilproduktion.

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