Intralogistik-Zuschlag SSI Schäfer installiert Intralogistiksysteme in Sportisimo-Neubau

Von SSI Schäfer/verantw. Redakteur: P. Königsreuther

Der Sportartikelhändler Sportisimo hat seine Suche beendet und setzt in seinem neuen Distributionszentrum in Sachen Intralogistik nun auf das Know-how von SSI Schäfer.

Firmen zum Thema

So wird das neue Distributionszentrum des Sportartikel-Einzelhändlers Sportisimo in Hrušov/Ostrava aussehen. Um das effiziente intralogistische Equipment darf sich, wie es heißt, SSI Schäfer kümmern. Hier mehr Details dazu.
So wird das neue Distributionszentrum des Sportartikel-Einzelhändlers Sportisimo in Hrušov/Ostrava aussehen. Um das effiziente intralogistische Equipment darf sich, wie es heißt, SSI Schäfer kümmern. Hier mehr Details dazu.
(Bild: Sportisimo)

Das geplante Distributionszentrum von Sportisimo in Tschechien darf von SSI Schäfer mit automatisiertem Intralogistikequipment ausgestattet werden. Die Halle entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Industriebrache im Contera Park Ostrava D1, heißt es weiter. Von dort aus sollen in Zukunft sowohl Filialen als auch die Sportisimo-Kunden, die über den Onlineshop bestellt haben, leichter beliefert werden. Sportisimo setze dabei klar den Fokus auf Automatisierung. Derzeit ist die Projektierung in vollem Gang, wie man erfährt, und der Bau der Halle hat ebenfalls begonnen. Der Betrieb der neuen Anlage soll dann im Januar 2023 anlaufen. Diese Bauzeit gilt für ein so großes und komplexes Projekt als rekordverdächtig.

Diese SSI-Schäfer-Systeme werden die Intralogistik automatisieren

Alles in puncto Intralogistik soll im Sinne einer maximalen Lagereffizienz sein, heißt es weiter. In der Halle werden dazu über 6.000 Meter Fördertechnik von SSI Schäfer installiert, die die verschiedenen Lagerbereiche verbindet. Das reiche vom Wareneingang über die Depalettierung bis zum automatischen Kleinteilelager (AKL) und zum Kommissionierbereich. Auch der Versand ist daran angeschlossen, ergänzt SSI Schäfer.

Entlang der Förderstrecken wird es 150 Arbeitsstationen geben, an denen Bestellungen und Retouren zusammengeführt werden. Das AKL ist für eine Höhe von rund 23 Metern ausgelegt und verfügt derzeit über 11 Gassen mit einer Kapazität, die für über 300.000 Kartons reicht, die direkt von den Lieferanten eintreffen. Weitere Gassen für das Kleinteilelager seien für die Zukunft vorgesehen.

Durchdachte Projektabwicklung mit Blick auf die Umwelt

Außer dem AKL wird es einen vierstöckigen Pick-Tower geben, der aus Regalen mit Gassen besteht. In einer Mittelgasse wird zusätzliche Fördertechnik untergebracht inklusive Arbeitsstationen, an denen die Konsolidierung der kommissionierten Aufträge erfolgt, so die weitere Beschreibung zur Ausstattung des Neubaus durch SSI Schäfer. In der Halle wird auch eine große Stahlbühne gebaut, die im Werk der SSI-Schäfer-Gruppe in Hranice na Moravě gefertigt wird. Auf ihr werden die Kommissionierstationen zur Verpackung der Bestellungen und für die Versandvorbereitung platziert.

Man habe von Anfang an versucht, die Transportwege bei der Anlieferung des Materials vor der Montage so kurz wie möglich zu halten. Deshalb nutze SSI Schäfer die Produktionsstätte in Hranice na Moravě in vollem Umfang, wodurch einmal mehr der CO2-Fußabdruck erheblich verringert werden könne.

(ID:47872120)