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Logistikstandort Staatshilfe für Logistikwirtschaft

| Redakteur: Robert Weber

Nach dem Nachtflugverbot in Frankfurt diskutierte die Logistikbranche über die Zukunft des Logistikstandorts Deutschland. Geschwächt sei dieser durch das Urteil, hieß es. In Luxemburg will man den Logistikstandort weiter fördern. Finanzielle Anreize sind geplant.

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(Bild: Cargolux)
(Bild: Cargolux)

Der Transport- und Infrastrukturminister Claude Wiseler will durch sein Vorpreschen auch andere Frachtfluglinien nach Luxemburg locken, schreibt die Tageszeitung „Luxemburger Wort“. Aber auch die luxemburgische Frachtlinie Cargolux soll durch zwei neue Hilfen gestärkt werden. Die Idee: Kostenreduzierungen pro transportierter Tonne und die Förderung von neuen Routen.

Rückwirkende Staatshilfen für Cargoairlines

Die Luxemburger wollen die Landegebühren um bis zu 15 % reduzieren. Neue Routen im Cargobereich sollen besonders profitieren, schreibt das Blatt. Bis zu 60 % weniger Landegebühren sollen im ersten Jahr anfallen. Im zweiten gewähren die Luxemburger immerhin noch 40 % Nachlass.

Der Haken: Die Fluggesellschaften müssen durchgehend die Routen anbieten und sich auf zwei Jahre verpflichten, heißt es weiter.

Das Schmankerl: Beim „Volume discount“ wird die Staatshilfe rückwirkend zum 1. Januar 2011 ermöglicht. Der Minister betonte, dass die Regelungen aber noch den Instanzenweg gehen müssten, schreibt die Presse.

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