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Transportlogistik Staatskohle für Bahnunternehmen

| Redakteur: Robert Weber

Das Schweizer Bundesamt für Verkehr zahlt vier Bahnunternehmen, die 2011 im alpenquerenden kombinierten Verkehr unterwegs waren, 21 Mio. Franken aus. Der Grund: Die Abfederung der Frankenstärke.

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Kohle für die Bahn: Die SBB Cargo profitiert neben drei anderen Bahnunternehmen von der Schweizer Geldpolitik. (Bild: SBB)
Kohle für die Bahn: Die SBB Cargo profitiert neben drei anderen Bahnunternehmen von der Schweizer Geldpolitik. (Bild: SBB)

Anfang 2012 wurde die Auszahlung veranlasst, schreibt das „Bieler Tagblatt“. Von dem Geldsegen profitieren die Unternehmen BLS Cargo, SBB Cargo International, Crossrail und TX Logistik. Die Höhe der Überweisung erfolgte abhängig von der Anzahl gefahrener Züge sowie den währungsbedingten Einbußen durch den schwachen Euro beziehungsweise den starken Franken, schreibt das Blatt.

Frankenstärke Problem für Wirtschaft

Im Herbst 2011 hatten die Schweizer Parlamentarier beschlossen, ein 870-Millionen-Paket zu schnüren, das die Frankenstärke bei den Unternehmen abfedern sollte. Unter der starken Währung leiden aber nicht nur Bahnbetreiber, sondern auch Maschinen- und Anlagenbauer. Heute bekam man für 1 Franken nur 0,83 Cent.

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