Kombinierter Verkehr Städte begrüßen Pläne für bimodales Terminal im GVZ Region Augsburg

Im Städtedreieck Augsburg, Neusäß und Gersthofen tut sich etwas. Planungsverband und Zweckverband haben als Trägergremien des Güterverkehrszentrums (GVZ) Region Augsburg Pläne für eine Errichtung eines Terminals für den kombinierten Verkehr einstimmig befürwortet.

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Lageplan: Die lila eingezeichnete Fläche markiert den neuen Umschlagbahnhof im GVZ Region Augsburg.
Lageplan: Die lila eingezeichnete Fläche markiert den neuen Umschlagbahnhof im GVZ Region Augsburg.
(Bild: GVZ Region Augsburg)

Als sogenannte „Träger öffentlicher Belange“ haben der Planungsverband und der Zweckverband in enger Zusammenarbeit mit der Terminal-Investitionsgesellschaft Augsburg (TIS) mbH Eckpunkte formuliert, die ein rasches Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern unterstützen.

Augsburg hat zentrale Lage für Lkw- und Zugverkehre

Die TIA plant im GVZ Region Augsburg ein bimodales Umschlagterminal für den kombinierten Verkehr. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat als Fördermittelgeber bereits die Mitfinanzierung der Investitionskosten in Höhe von rund 20 Mio. Euro in Aussicht gestellt, wie es heißt. Im laufenden Planfeststellungsverfahren haben der Planungsverband und der Zweckverband als Träger des GVZ die Pläne für das Bauvorhaben einstimmig begrüßt. Udo Schambeck erhält als Geschäftsführer der TIA die volle inhaltliche und politische Unterstützung für das Projekt.

Baubeginn ist voraussichtlich Ende 2012, die Inbetriebnahme ist nach einjähriger Bauzeit für 2013/14 geplant. Im ersten Bauabschnitt realisiert die TIA gemeinsam mit der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH zwei Umschlaggleise, die den überlasteten Containerbahnhof im Stadtteil Oberhausen im Augsburger Nordwesten ablösen. Mit weiteren zwei Gleisen wird nach Bedarf das bis 2020 prognostizierte Güteraufkommen von 1,43 Mio. t pro Jahr bewältigt. In der Endausbaustufe verlagert das Terminal damit jährlich bis zu 100.000 Ladungen von der Straße auf die Schiene.

Zahlreiche Logistiker setzen bereits voll auf das GVZ

„Der Umschlagbahnhof ist der fehlende Baustein, der das Güterverkehrszentrum zu einer echten Drehscheibe im internationalen Warenverkehr macht“, sagt Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH und rechnet in den kommenden Monaten mit einer erhöhten Flächennachfrage. Derzeit sind 42 % der 61 Hektar Nutzfläche auf 112 Hektar Bruttofläche verkauft.

In Betrieb gegangen sind die Logistikimmobilien von Prologis, GKM Hörnlein, Honold und Hermes sowie das Nutzfahrzeug-Center von Mercedes-Benz. In unmittelbarer Nähe des Terminals betreibt der Containerlogistiker Kloiber ein Containerdepot und setzt dabei voll auf den geplanten Umschlagbahnhof.

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