Supply Chain Management Studie von Horváth & Partners stellt Supply Chain Management auf den Prüfstand

Autor / Redakteur: Manja Felgentreu / Robert Weber

Im Supply Chain Management (SCM) werden Flexibilität und Nachhaltigkeit erheblich an Bedeutung gewinnen, so eine Studie von Horváth & Partners. Die neuen Ziele machen Anpassungen in punkto Strategie, Organisation, Prozesse sowie Controlling unabdingbar. Die Befragung zeigt zudem viele Ansatzpunkte, wie diese Ziele besser erreicht werden können.

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Die obersten strategischen Ziele des Supply Chain Managements (SCM) werden künftig andere sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Supply Chain Performance Management“ der Managementberatung Horváth & Partners. Zurzeit liegt der Fokus noch auf der Kosteneffizienz: Zwei Drittel der Studienteilnehmer benennen diese als aktuell wichtigstes Ziel. Mehr als die Hälfte der Befragten erwartet jedoch, dass künftig die Flexibilität besonders wichtig sein wird. Und ein knappes Drittel bescheinigt auch der Nachhaltigkeit, die aktuell noch eher ein Schattendasein fristet, künftig eine hohe Bedeutung.

Anpassungen in Strategie, Organisation, Prozessen und Controlling unumgänglich

Das macht Anpassungen unabdingbar – von der Strategie über Organisation und Prozesse bis zum Controlling. Doch viele Unternehmen sind für diese Herausforderung unzureichend gerüstet.

Selbst das aktuell oberste Ziel Kosteneffizienz wird nur unzureichend umgesetzt. Lediglich 35% der Befragten glauben Kosteneffizienz ausreichend erreicht zu haben. Mit 38 Prozent stellen sich hier Chemie-, Pharma- und Ölunternehmen noch die besten Noten aus. Auch in puncto Flexibilität und Nachhaltigkeit sieht sich die Branche gut aufgestellt: So glauben 54% der befragten Firmen aus den genannten Prozessindustrien die gewünschte Flexibilität zu erreichen. Dies können jedoch nur 39% der Branche Industriegüter von sich sagen.

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