Intralogistik Stuttgarter Viastore geht mit eigener Softwaregesellschaft an den Start

Freitagabend, der 26. Juni 2015: Philipp Hahn-Woernle, Jahrgang 1977 und geschäftsführender Gesellschafter von Viastore in fünfter Generation, gibt die Neuausrichtung der Aktivitäten des Familienunternehmens bekannt.

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(Bild: Viastore)

Eine gelungene Veranstaltung bot sich Ende letzter Woche im Kraftwerk Rottweil im Schwarzwald, einem ehemaligen Kohlekraftwerk, das einen herrlichen Spannungsbogen zwischen morbidem Charme und postmodernem Design schafft. Philipp Hahn-Woernle vermeldete unter dem Motto des Abends „Aufbruch aus Tradition“ die Gründung der eigenen Softwaregesellschaft Viastore Software zum 1. Juli 2015, mit dem Chief Operating Officer (COO) Patrick Eichstädt an seiner Spitze. Dort bündelt man künftig sämtliche Aktivitäten rund um das erfolgreiche Standard-Warehouse-Management-System (WMS) Viadat sowie die Viastore-SAP-Logistiklösungen. Damit positionieren sich die Stuttgarter neben dem seit über 40 Jahren erfolgreich betriebenen Geschäft mit Intralogistiksystemen jetzt auch als Softwareanbieter für Logistikanlagen – seien sie manuell oder auch Stapler-bedient. Mit der klaren Ausrichtung auf Systemtechnik und Software für die Intralogistik könne Viastore seine Kunden in Zukunft noch gezielter und umfassender unterstützen und beraten, ist sich Hahn-Woernle sicher.

Ausbau der Software unabhängig vom Systemgeschäft

Der Nutzen der eigenständigen Softwaregesellschaft, die als Schwesterunternehmen zu Viastore Systems aufgestellt ist, liege für die Anwender auf der Hand: „Unser Standard-WMS Viadat entwickeln wir seit 1991, seit 20 Jahren sind wir SAP-Partner. Damit können wir unseren Kunden eine fundierte und technologieunabhängige Beratung sowie Lösungen für sämtliche Lagertypen bieten“, so Hahn-Woernle bei der Feier zur Ausgründung der Viastore Software. „Diese Softwarelösungen verschaffen unseren Kunden klaren Mehrwert: kürzere Durchlaufzeiten, höhere Effizienz und Prozesssicherheit, reduzierte Bestände, höchste Kommissionierqualität.“ Viastore Software fokussiert sich zum einen wie gewohnt auf das Systemgeschäft und baut zusätzlich den Vertrieb und die Abwicklung von Softwarelösungen für manuelle und Stapler-bediente Lager weiter aus – unabhängig vom Systemgeschäft. Viastore Systems wird als Systemintegrator auch weiterhin ihre Kunden in Sachen automatische Lager- und Distributionssysteme inklusive Software beraten, Anlagen planen, realisieren und permanent verbessern, so das Unternehmen.

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„Während unserer 125-jährigen Unternehmensgeschichte haben wir einen steten Wandel durchlaufen: Wir haben uns vom Maschinen- zum Anlagenbauer entwickelt, vom Kranhersteller zum Integrator von Intralogistiksystemen“, schildert Philipp Hahn-Woernle die Historie. „Und seit rund 40 Jahren entwickeln wir Software, seit 25 Jahren unser WMS-Standardprodukt Viadat. Mitte der 1990er-Jahre waren wir das erste Unternehmen weltweit, das ein automatisches Lagersystem komplett in SAP abgebildet hat.“ Viadat ist in 16 Sprachen verfügbar, wird in mehr als 30 Ländern eingesetzt und ist für einfache manuelle oder Stapler-geführte Lager ebenso geeignet wie für Distributionszentren mit mehreren Tausend Orderlines am Tag. „Mittlerweile arbeiten mit diesem WMS mehr als 12.000 Menschen, mit unseren SAP-Logistiklösungen im Bereich WM und EWM mehr als 3500. Daher ist die Gründung der Viastore Software GmbH nur ein logischer Schritt“, bringt es der Viastore-CEO auf den Punkt.

Software wird für die Intralogistik immer wichtiger

Die Grundvoraussetzungen für die neue Softwaregesellschaft könnten kaum besser sein: „Die Intralogistik wird immer mehr zum Prozess- und IT-Thema“, sagt Viastore-COO Detlef Ganz. Denn Anwender benötigen nicht nur zuverlässige und leistungsfähige Lagertechnik, sondern auch dazu passende, intelligente und zukunftsfähige Softwarelösungen. „Produktions- und Logistikprozesse werden immer enger miteinander verknüpft, Unternehmen müssen sämtliche Informations- und Güterflüsse ganzheitlich verstehen, planen, steuern und kontrollieren“, so Ganz.

„Viastore Software bietet unseren Kunden mit den beiden Expertensystemen Viadat und SAP weiterhin eine herrliche Qual der Wahl“, sagt Philipp Hahn-Woernle. „Unser Ziel ist es, uns noch stärker auf die Kompetenz in der Softwareberatung und -implementierung zu konzentrieren und Anwender noch fokussierter zu betreuen“, so Patrick Eichstädt, der als COO die neue Viastore Software operativ führen wird und zuvor für den SAP-Bereich von Viastore verantwortlich zeichnete. Unabhängig vom angestammten Geschäft als Systemintegrator möchte sich Viastore damit als führender Anbieter von Intralogistiksoftware am Markt etablieren.

Neuer Slogan verspricht „garantierten Erfolg“

Die Änderung in der Unternehmensausrichtung spiegelt sich auch im optischen Erscheinungsbild wider. Viastore hat sein Corporate Design grundlegend überarbeitet und weiterentwickelt. „Unser neues CD hebt unsere Werte sowie den Markenkern des Unternehmens noch stärker hervor“, berichtet Hahn-Woernle. Die Positionierung seines Unternehmens hat er dabei ganz klar herausgearbeitet: „Als der weltweite Garant für Intralogistiklösungen verschafft Viastore seinen Kunden Wettbewerbsvorteile.“ Folgerichtig lautet der neue Viastore-Claim „Guaranteed Success.“

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Sozusagen als „Schmankerl“ hatten sich die Stuttgarter für den Abend einen Spitzenmann der Intralogistik und Vordenker des „Internet der Dinge“ als Gastredner eingeladen: Prof. Michael ten Hompel, den geschäftsführenden Gesellschafter des Dortmunder Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik. In einem multimedial aufgebauten, äußerst kurzweiligen Vortrag versuchte ten Hompel, die Anwesenden auf das Thema „Logistics 4.0 and the Internet of Things“ einzustimmen, wo wir seinen Ausführung zufolge noch ganz am Anfang stehen.

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