Suchen

Umfrage Supply-Chain-Programme nicht effektiv?

| Redakteur: Robert Weber

Eine Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte sorgt für Verunsicherung in der Logistikwelt. Die Mehrheit der Befragten wittert Unsicherheiten in den Supply-Chains und 45 % der Supply-Chain-Manager bewerten ihre Programme als nur wenig wirksam oder sogar ineffektiv.

Firmen zum Thema

Das Lager ist Teil der Supply Chain. Doch wie fit ist die Wertschöpfungskette mit ihren Monitoringsystemen?
Das Lager ist Teil der Supply Chain. Doch wie fit ist die Wertschöpfungskette mit ihren Monitoringsystemen?
(Bild: Weber)

Die größten Sorgen bereiten den Logistikmanagern die Margenerosion und eine mögliche Unfähigkeit, mit der Nachfrage mithalten zu können. Über 600 Führungskräfte hat Deloitte in der Studie befragt. Mehr als die Hälfte geben an, dass Störungen in der Lieferkette teurer geworden sind (53 %). Vor allem Supply-Chain-Verantwortliche aus der verarbeitenden Industrie stöhnen über höhere Kosten, so die Autoren. Dazu kommt: Fast die Hälfte der Führungskräfte sagte, dass die Häufigkeit der Risiko-Ereignisse, die negative Folgen hatten, in den letzten drei Jahren zugenommen hat.

Immer wieder die Transparenz

Neben der Margenerosion ist es auch die plötzliche Nachfrageschwankung, die als teures Problem gesehen wird. Vor allem Einzelhändler und Technologie-Unternehmen benannten die Schwankungen als Herausforderung. Die große Mehrheit der Studienteilnehmer verfügt über SCM-Programm. Allerdings: Nur 55 % behaupten, die Systeme seien sehr effektiv. Die Herausforderung bei Risiko-Management-Programmen sei der Mangel an der übergreifenden Zusammenarbeit und die Kosten der Implementierung einer Risikomanagement-Strategie. Dazu kommt ein Mangel in der Transparenz.

(ID:38224510)