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Einkauf Supply Chains fit für seltene Erden machen

| Redakteur: Robert Weber

Führende deutsche Unternehmen schließen sich zu einer Allianz zur Rohstoffsicherung zusammen. Gemeinsam will man die Supply Chains für seltene Erden, Wolfram und Kokskohle am Leben halten.

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Ohne Lanthan kein Hybrid: Die deutsche Industrie braucht die seltenen Erden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Ohne Lanthan kein Hybrid: Die deutsche Industrie braucht die seltenen Erden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
(Bild: Semen Grinberg, pixelio.de)

Zu den prominenten Initiatoren der Allianz gehören die Konzerne BASF, Thyssen-Krupp und Evonik, berichtet die „Financial Times Deutschland“. Das Gemeinschaftsunternehmen soll in innerhalb von fünf bis zehn Jahren 1 Mrd. Euro in die Rohstoffsicherung investieren. Im Mittelpunkt, so das Blatt, stehen seltene Erden, Wolfram und Kokskohle. Das Unternehmen soll Rohstoffvorkommen erkunden und Abbauprojekte vorantreiben, berichtet der „Spiegel“. Auch Banken und weitere Industrieunternehmen könnten sich an dem Unternehmen beteiligen.

Eon Manager als Geschäftsführer

Das Gesicht nach Außen soll Dierk Paskert als Geschäftsführer sein. Der Manager kommt von Eon in München. Noch im ersten Quartal 2012 entscheiden die beteiligten Unternehmen über eine Rechtsform, heißt es weiter.

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