Luftfracht Swissport testet fahrerlosen Transporter am Frankfurter Flughafen

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Swissport, eigenen Angaben zufolge der weltweit führende Anbieter von Flughafen-Bodendiensten und Luftfrachtabfertigung, hat mit einem unbemannten Transportfahrzeug einen Piloten im Frankfurter Luftfrachtzentrum gestartet.

Im letzten Jahr hat der Dienstleister Swissport in über 120 Luftfrachtzentren weltweit rund 5,1 Millionen Tonnen Luftfracht abgewickelt. Mit 46.000 Mitarbeitenden war man Ende Juni 2022 an 283 Flughäfen in 45 Ländern auf sechs Kontinenten aktiv. In seinem neuen Cargo Center am Frankfurter Flughafen hat Swissport jetzt zusammen mit Loedige Industries einen Langzeittest mit einem autonomen Transportfahrzeug gestartet, das den manuellen Transport von Fracht ersetzen soll.

Das fahrerlose Transportfahrzeug in unserem Frankfurter Luftfrachtzentrum ist ein wichtiger nächster Schritt in einer langen Reihe von Luftfrachtinnovationen, die wir weltweit umgesetzt haben.

Dirk Goovaerts, Global Cargo Chair bei Swissport

Wie Goovaerts erklärt, könne das FTF „die Effizienz, Flexibilität und Sicherheit der Luftfracht-Abfertigungsdienste von Swissport erhöhen“ und habe das Potenzial, die Servicebereitstellung der Schweizer auf die nächste Stufe zu heben.

Nahtlose Integration ins bestehende MFS

Zu den Details: Das 10 Fuß lange fahrerlose Transportfahrzeug (FTF) verfügt über eine Tragfähigkeit von 6,8 Tonnen und kann innerhalb des Luftfrachtzentrums eine Vielzahl von Unit Load Devices (ULD) transportieren, einschließlich 15-Fuß-Containern. Dank eines omnidirektionalen Antriebs mit sicheren Laserscannern ist das FTF hoch mobil und vermeidet Kollisionen. Der neue Transporter hat das Potenzial, sämtliche Bereiche der Frachteinrichtung in Frankfurt zu verbinden: das CEIV-zertifizierte Pharma Center, die Lkw-Docks, die Rollendecks sowie den ULD-Lagerbereich.

Das FTF kommuniziert mit Gates und anderen automatisierten Geräten, kann große Entfernungen zurücklegen und ist voll kompatibel mit dem modernen Materialflusssystem (MFS) von Swissport, das ebenfalls gemeinsam mit Loedige Industries entwickelt und schon bei der Inbetriebnahme des neuen Luftfrachtzentrums im Jahr 2020 eingeführt wurde. (bm)

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