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Tags bringen Licht ins Dunkelvon nicht optimierten Prozessen

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„Wir sind sehr zufrieden mit der Lösung. Die RFID-Systeme laufen absolut zuverlässig“, berichtet Achim Runneck, Abteilungsleiter Production & Warehouse Management bei der Rehau AG.

RFID-System in 18 Monaten amortisiert

Andreas Koch, Vertriebsdirektor Bluhm Systeme, sagt zum Nutzwert der Lösung: „Jeder falsche Stoßfänger zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort führt zu enormen Kosten. Dieses jetzt vermeiden zu können, verbunden mit einem echten Effektivitätsvorteil, weil die Stoßfänger jetzt tatsächlich optimal im Produktionsprozess laufen, hat bei Rehau zu einem Return on Invest von 18 Monaten geführt.“

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Ohnehin ein komplexer Vorgang, zeichnet sich das Bluhm-System nicht zuletzt durch seine ausgereifte Praxistauglichkeit aus. So verfügt das Druckmodul, welches Trägermaterial, Chip und Reader in einem Arbeitsgang auf den Tag appliziert, über einen sogenannten „Bad-Tag-reject-Arm“, der alle jeweils aufzubringenden Tags im gleichen Arbeitsgang checkt und nicht funktionstaugliche Transponder direkt auswirft.

Schnelle 3D-Kameras gewährleisten eine reibungslose Produktion

Es sind nicht immer nur Funkchips, die zu reibungslosen Produktionsverläufen führen. Bei weicher Ware kommen Hochgeschwindigkeits-3D-Kameras mit leistungsstarker Farbverarbeitung zum Einsatz, die das gleichzeitige Erfassen von 3D-Konturen und Farben von Objekten oder Teilen ermöglichen. So geschehen in der Hamburger-Produktion bei McDonalds. Die Fleischportionen lassen sich nicht mit Tags versehen, daher messen Color-Ranger-E-Kameras der Sick AG aus Waldkirch Größe, Form und Farbe der Brötcheninhalte.

Zum Einsatz kommen die Kameras bei den „Food-inspect“-Systemen des Maschinenbau- und Bildverarbeitungsunternehmens CLK GmbH aus Münster. McDonalds hat weltweit drei Fleischlieferanten, einer davon ist die OSI Group aus Aurora (Illinois/USA). An OSI liefert CLK seine kameragestützte Inspektionslösung.

„Das Unternehmen nutzt unsere Geräte, um die Fleischportionen auf Volumen, Farbtreue und Fremdkörper, wie beispielsweise Folienstücke, zu überprüfen. Bei Millionen von Portionen pro Tag kann diese Arbeit nur von Maschinen erledigt werden“, sagt CLK-Geschäftsführer Carsten Cruse.

Visionsensoren erzielen bessere Qualitätskontrollen

Für Andreas Behrens, Produktportfolio-Manager bei Sick, geht der Trend bei der Farb- und Bilderkennung deutlich in Richtung Nachrüstbarkeit bestehender Installationen und damit Integrierbarkeit in Lösungen für die automatische Identifikation zur Prozessoptimierung: „Visionsensoren werden nicht mehr programmiert, sondern konfiguriert. Das heißt, bestehende Systeme lassen sich mit Visionsensoren nachrüsten, um bessere Qualitätskontrollen zu erzielen.“

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