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Hyperloop Pod Competition Team der TU München siegt im Hyperloop-Finale

Die harte Arbeit hat sich gelohnt: Das WARR Hyperloop Team holte sich beim Finale der Hyperloop Pod Competition bei SpaceX in Los Angeles den Preis für den schnellsten Pod. Elon Musk verfolgte die Fahrt der Münchner Kapsel vor Ort.

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Das WARR Hyperloop Team der TU München mit der erfolgreichen Kapsel
Das WARR Hyperloop Team der TU München mit der erfolgreichen Kapsel
(Bild: Uli Benz, TU Muenchen)

SpaceX-Gründer Elon Musk hatte die „Hyperloop Pod Competition“ 2015 ins Leben gerufen. Der Hyperloop ist das Konzept eines Hochgeschwindigkeitszuges, der sich mit annähernd Schallgeschwindigkeit in einer Röhre mit Teilvakuum fortbewegen soll. Studierendenteams aus der ganzen Welt stellten ihre Konzepte für den sogenannten Pod vor, die Kabinenkapsel, in der Passagiere durch die Röhre transportiert werden sollen. 30 Teams wurden ausgewählt, ihre Prototypen zu bauen und im Finale gegeneinander anzutreten.

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Vom 27. bis 29. Januar war es dann so weit: Von den 30 ausgewählten Teams reisten 27 nach Los Angeles, um am Finale auf dem Gelände von SpaceX teilzunehmen. Darunter das WARR Hyperloop Team der Technischen Universität München (TUM).

In der eigens für den Wettbewerb gebauten Röhre fanden die abschließenden Tests statt. Doch nur drei Teams durften tatsächlich in der evakuierten Röhre fahren: die Studierenden des Massachusetts Institute of Technology, der TU Delft und das der TUM.

Elon Musk verfolgte den Test live vor Ort

Am Sonntag konnte das WARR-Hyperloop-Team dann erleben, wie ihre Kapsel durch die Röhre raste. Elon Musk verfolgte den Test des Münchner Teams als einzigen live vor Ort. Der Pod schoss an Platz Eins. Das Team erhielt den Preis für den „Fastest Pod“. Die Trophäe: Ein von Elon Musk handsignierter Miniatur-Pod aus Titan. Die TU Delft war ebenfalls erfolgreich und erhielt den Preis für den technisch besten Prototyp.

„Den Sieg jetzt nach Hause an die TUM bringen zu können macht uns unglaublich stolz“, sagt Thomas Ruck vom WARR Hyperloop Team. „Es ist ein tolles Gefühl nach eineinhalb Jahren harter Arbeit als Sieger dazustehen und sagen zu können, dass man alles richtig gemacht hat.“

Hyperloop-Kapsel entstand in nur eineinhalb Jahren

TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann zum Sieg des Teams: „Ich gratuliere unserem WARR Hyperloop Team zu diesem eindrucksvollen Erfolg. In nur eineinhalb Jahren haben TUM-Studierende aus verschiedenen Fakultäten eine Hochgeschwindigkeits-Passagierkapsel für das Hyperloop-Konzept entwickelt und selbst gebaut. Sie haben dabei das ‚German Engineering‘ zum Sieg in einem harten internationalem Wettbewerb geführt, bei dem die ganze TUM-Gemeinschaft die Daumen gedrückt hatte. Meine höchste Anerkennung zu dieser anspruchsvollen Leistung.“ Das WARR Hyperloop Team wurde von der TU München und dem Bund der Freunde der Technischen Universität München e.V. finanziell unterstützt.

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Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Partnerportal Elektronikpraxis.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.