Krisenfester Team-Logistikforum weist Weg durch Krisenzeiten

Quelle: Pressemitteilung von Team |

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Am 22. November diskutierten Experten und über 400 Teilnehmer über die Möglichkeiten der Automatisierung im Logistikbereich, mit denen die Unternehmen krisenfester werden können.

Am 22. November fand in Paderborn das 22. Team-Logistikforum statt. Hier begrüßt der Team-Geschäftsführer Michael Baranowski die über 400 Teilnehmer. Ein Kernthema war, wie man aktuelle und kommende Krisen mit Automatisierungsmöglichkeiten überstehen kann.
Am 22. November fand in Paderborn das 22. Team-Logistikforum statt. Hier begrüßt der Team-Geschäftsführer Michael Baranowski die über 400 Teilnehmer. Ein Kernthema war, wie man aktuelle und kommende Krisen mit Automatisierungsmöglichkeiten überstehen kann.
(Bild: Team)

Der Team-Geschäftsführer Michael Baranowski begrüßte am 22. November 2022 rund 400 Teilnehmer zum 22. Team-Logistikforum in Paderborn, das unter dem Motto „Smarte Intralogistik – Effizient. Flexibel. Automatisiert“ stattfand. Denn in diesen herausfordernden Zeiten, in denen Risiken zur neuen Normalität geworden sind, müssen Liefernetzwerke und Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt werden, wie es dazu heißt. Das abwechslungsreiche Programm gab dabei Denkanstöße und ermutigte die Teilnehmer dazu, die Krise als Chance zu begreifen, um zukunftssichernde Veränderungen anzustoßen.

Diese Aspekte sichern logistische Zukunft

„Weltweit verzweigte Wertschöpfungsnetzwerke sind unglaublich verwundbar. Deshalb sind heute Resilienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit gefragt. Das gelingt aber nur durch Digitalisierung und Automatisierung“, ist Prof. Dr. Michael Henke vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) überzeugt. Jetzt gelte es, Liefernetzwerke zu diversifizieren und die digitale Transformation in den Prozessen voranzutreiben. Mithilfe neuer Ansätze, wie Blockchain und moderne Automatisierung, ließen sich der Materialfluss, der Informationsfluss und der Finanzfluss nämlich transparent in Echtzeit synchronisieren.

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Und Prof. Dr. Rüdiger Kabst von der Universität Paderborn (Förderer im Innovationsquartier „Garage 33“) gab Tipps, wie das Thema Fachkräftemangel für das moderne Recruiting von Mitarbeitern entschärft werden kann. Ein neuer Ansatz, geeignete Bewerber zu finden, sei etwa das sogenannte Reverse Recruting auf spezialisierten Plattformen, bei dem der Spieß umgedreht wird und sich quasi das Unternehmen zum Bewerber macht. Das ergebe ein Match Making nach dem Prinzip Tinder. Dabei zählten aber auch ein gutes Employer Branding und New-Work-Möglichkeiten.

Kann automatisierte Logistik ein Irrweg sein?

Die Vorteile der Automatisierung in der Logistik sind laut Aussage der Experten zwar offensichtlich, trotzdem scheuen Unternehmen die Investition. Häufig genannte Gründe heißen Komplexität, hohe Kosten und fehlende Flexibilität. Mit Blick auf die Systemauswahl riet Jakob Josten von Autostore zunächst dazu, mit Prozessen anzufangen, die leicht automatisiert werden können. Dabei sollte die Skalierbarkeit nicht nur nach oben hin betrachtet werden, sondern in beide Richtungen: „ Es ist zu entscheiden, welche Automatisierungssysteme sich auch bei ausbleibendem Wachstum oder Rückgängen sinnvoll einsetzen lassen. Auch, ob ich Teile davon zurückgeben kann.“ Ebenso wichtig sei das Thema Anlagenverfügbarkeit. Denn am Ende zähle lediglich, wie schnell das System wieder laufe und wer Reparaturen durchführen könne.

Der Referent Dr.-Ing. Marco Plaß von der Team GmbH veranschaulichte im Rahmen dieses Diskussionsfeldes die Komplexität von Prozessen und Entscheidungen, die ein Prostore-Materialflussrechner (MFR) möglichst effizient unter optimalem Ressourceneinsatz umzusetzen hat. Das geschah am Beispiel einer automatischen Kommissionierung mithilfe eines Lagenpalettierers.

Modulares für KMU

Es folgte der Vortrag von Max Schulze von Storojet, der sich mit einem autonomen System sowie zwei Anwenderprojekte dazu beschäftigte. „Ein modulares System bietet auch kleinen und mittelständischen Unternehmen einen günstigen Weg in die Welt der Lagerautomatisierung", erklärte Schulze. Er bezifferte die Systemkosten einer 310 Quadratmeter messenden Anlage mit über 14 Ebenen und 90 Robotern, die 6.000 Anhänger bewegen und etwa 500 Anhänger pro Stunde zu den insgesamt vier Ports bringen kann, auf etwa 750.000 Euro.

Danach ging es um eine smarte „Out of the box“-Möglichkeit für 340 bis 1.000 Behälter, die per Unterfahrroboter ein- und ausgelagert werden. Diese stellte Christoph Dreesbach vom 2020 gegründeten Start-up Cellgo aus Paderborn vor. Dreesbach: „Automatisierung lohnt sich schon für kleine Anwendungen. Cellgo bietet etwa ein automatisches Warenlager inklusive Anbindung an den E-Commerce-Shop, das wie ein Baukastensystem schnell und beliebig vervielfacht und auch wieder verkleinert werden kann.“ (Zukünftig möchte Cellgo übrigens auch ein Mietmodell anbieten)

Bitte vormerken! Das 23. Team-Logistikforum wird am 28. November 2023 in Paderborn stattfinden.

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