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VDMA-Informationstag Lagertechnik 2012 Technik, Perspektiven und Sicherheitsaspekte moderner Lager beleuchtet

Die wichtigsten Neuerungen bei Forschung, Normung und Standardisierung im Lager waren die bestimmenden Themen des VDMA-Informationstages Lagertechnik. Auf der Agenda standen beispielsweise die Umweltauswirkungen und die Zustandsüberwachung von Logistiksystemen am Beispiel von Regalbediengeräten.

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Dipl.-Ing. Meike Braun vom KIT hat in einem Forschungsprojekt 30 Umweltaspekte mit Auswirkungen auf Intralogistiksysteme identifiziert.
Dipl.-Ing. Meike Braun vom KIT hat in einem Forschungsprojekt 30 Umweltaspekte mit Auswirkungen auf Intralogistiksysteme identifiziert.
(Bild: Maienschein)

Dipl.-Ing. Meike Braun vom Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ging vor dem Hintergrund der zunehmenden Ressourcenknappheit bei gleichzeitig steigenden Energiepreisen auf die intralogistischen Stellhebel ein, um Kosten im Lager zu drücken.

Ökodesign-Richtlinie kann sich auch auf Intralogistik auswirken

Eine wichtige Rolle nimmt in diesem Zusammenhang die Ökodesign-Richtlinie der EU ein – ein Regelwerk mit dem Ziel, Energie verbrauchende Produkte umweltgerecht zu gestalten. Diese Gesetzesinitiative, in deren Fokus noch vor Kurzem die Werkzeugmaschinen standen, kann sich in naher Zukunft auch auf Intralogistiksysteme und damit auf Regalbediengeräte, aber auch auf Stetigfördertechnik oder Kommissionierarbeitsplätze auswirken. Deshalb stellte sich Brauns Institut die Frage, wie Energieeffizienz im Lager beurteilt und eine Effizienzsteigerung dort herbeigeführt werden könne.

Im gerade auslaufenden Forschungsprojekt „Umweltauswirkungen in der Intralogistik“ hatten die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität, die TU München und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) etwa 30 verschiedene Umweltaspekte untersucht, Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet, sie bewertet und die Maßnahmen vergleichbar gemacht.

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