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Tortechnik Teilbares Industrietor kommt den Paketdiensten ganz recht

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Auf der Cemat präsentierte sich der Tür- und Torhersteller Hörmann mit einer innovativen Tor- und Verladetechnik. Darunter Verladebrücken mit integrierter RFID-Technik, Schnelllauftore für effiziente Arbeitsabläufe in Hallen, spezielle Industrietore für Paketdienste und ein neues Industrietor-Programm für eine bessere Wärmedämmung.

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Das teilbare Industrietor Parcel Walk von Hörmann ermöglicht Paketdiensten die gemeinsame Verladung von LKW und Transporter an einer Verladestation. So können die Investitionen in Verladetechnik, zusätzliche Förderstrecken und Bedienpersonal gesenkt werden.
Das teilbare Industrietor Parcel Walk von Hörmann ermöglicht Paketdiensten die gemeinsame Verladung von LKW und Transporter an einer Verladestation. So können die Investitionen in Verladetechnik, zusätzliche Förderstrecken und Bedienpersonal gesenkt werden.
(Bild: Hörmann)

Die neue Torlösung für Paketdienste wird laut Herstellerangaben als bisher einziges Industrietor den speziellen Anforderungen von Paketdiensten gerecht – das Parcel Walk. Waren in Logistik- oder Lagerhallen von Paketdiensten bislang verschiedene Verladestationen für die Be- und Entladung von LKW oder Wechselcontainer und Klein-Transportern nötig, ermöglicht das teilbare Industrietor Parcel Walk von Hörmann nun auch die gemeinsame Verladung an einer Verladestation. So können die Investitionen in Verladetechnik, zusätzliche Förderstrecke und Bedienpersonal gesenkt werden.

Besondere Aufmerksamkeit erlangten zudem die neuen Industrie-Sectionaltore mit 67er Torblattstärke. Je nach Ausführung sorgen die Tore mit einer Bautiefe von 67 mm für eine bis zu 55 % bessere Wärmedämmung mit einem U-Wert von bis zu 0,51 W/(m²∙K). So eignen sie sich besonders für den Einsatz in der Lebensmittel- und Kühllogistik. Aber auch sonstige Logistik-, Gewerbe- und Lagerhallen lassen sich mit dem neuen Torprogramm energieeffizient abschließen.

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RFID-Antenne direkt unter Ladebrücke

RFID-Technik ermöglicht die zuverlässige und berührungslose Erfassung von Daten mittels Radiowellen sowie deren automatische Übertragung ins Warenwirtschaftssystem. Voraussetzung für den Einsatz in logistischen Prozessen: Die Ware beziehungsweise die Palette muss mit einem sogenannten Transponder versehen sein, der seine Signale an die entsprechende Antenne sendet. Werden RFID-Antennen normalerweise in Form von Gates um das Verladetor installiert, befindet sich die RFID-Antenne bei Hörmann direkt unter der Ladebrücke – und damit in unmittelbarer Nähe zu dem an der Palette platzierten Transponder. So können alle liefer-scheinrelevanten Daten zuverlässiger ausgelesen und erfasst werden. Gleichzeitig ist die RFID-Antenne optimal vor Stößen und Kollisionen mit Flurförderzeugen geschützt. Von diesen und weiteren Innovationen aus dem Bereich Industrietorsysteme und Verladetechnik konnten sich die Cemat-Besucher überzeugen.

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