Logistics-IT

Thesenpapier zur Digitalisierung der Logistik

| Redakteur: Bernd Maienschein

Dieses Axit-Thesenpapier, das zum kostenfreien Download bereitsteht, will die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Logistik herausstellen.
Dieses Axit-Thesenpapier, das zum kostenfreien Download bereitsteht, will die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Logistik herausstellen. (Bild: Axit)

Führende Logistikmanager kommen in einem Thesenpapier, das der zum Siemens-Konzern gehörende IT-Dienstleister Axit jetzt anbietet, zu dem Ergebnis, dass die fortschreitende Digitalisierung der Logistik zu einem Innovationssprung verhilft. So bilde die höhere Verfügbarkeit von Daten die Grundlage für neue Services und besser vernetzte Transportdienstleistungen.

Höhere Lieferzuverlässigkeit, bessere Auslastung von Frachtraum, agilere Disposition von Warensendungen: Die Digitalisierung der in weiten Teilen noch konservativ per Telefon, Fax und E-Mail gesteuerten Logistikwelt wird den Branchenunternehmen neue Handlungsfelder eröffnen. So beschreibt das Papier in zehn Thesen (hier zum kostenfreien Download), inwieweit die Disruption bestehende Geschäftsmodelle und Dienstleistungen in Transport und Logistik beeinflussen wird.

Daten sind das neue Gold

„Die Digitalisierung schafft eine neue Infrastruktur für kürzere Wege in der Zusammenarbeit von Herstellern, Kunden und Logistikdienstleistern“, kommentiert Holger Schmitt, CEO der Axit GmbH, die in dem Papier beschriebenen Auswirkungen der digitalen Transformationen auf Geschäftsprozesse. „Statt in abgekapselten IT-Systemen zu arbeiten, können alle Beteiligten über einen digitalen Prozess verbunden werden, der eine bessere Zusammenarbeit ermöglicht.“

Doch darin liege für die Branchenunternehmen gleichzeitig eine Herausforderung. Um an den technologischen Möglichkeiten einer durchgehenden Vernetzung partizipieren zu können, müssten sich Denk- und Handlungsweisen in der Logistik verändern. „Daten sind das neue Gold. Aber wenn jeder Goldgräber seine Daten nur für sich nutzt und mit niemandem teilen will, ist das Gold nichts wert“, heißt es in einer der Thesen, die in dem mehrseitigen Papier eingehend beleuchtet werden.

Die Datenhoheit aufgeben

„Um Mehrwerte zu erschließen, die sich aus einer neuen, digitalisierten Datenbasis ergeben, müssen sich Unternehmen öffnen und bereit sein, ihre Daten zu teilen“, so Schmitt.

Auch die Datenqualität sei derzeit für viele Unternehmen noch ein Hindernis, um die Vorteile einer digitalen Supply Chain für sich nutzen zu können. „Daten sind oft unvollständig und sehen – abhängig von ihrem Quellsystem – für ein und dieselbe Sendung oft unterschiedlich aus“, lautet eine Feststellung der Experten.

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