Flurförderzeuge Toyota zieht es nach Isernhagen

Wenn alles nach Plan verläuft, wird Toyota Material Handling Deutschland (TMHD), zur Zeit noch in Langenhagen angesiedelt, ab Ende 2013 von Isernhagen aus operieren – der „Gemeinde zwischen Stadt und Natur“. Auf über 20.000 m² bebauter Fläche werden dort künftig rund 160 Mitarbeiter die (deutschen) Geschicke des japanischen Weltmarktführers bei Gabelstaplern lenken.

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Toyota Material Handling ist Weltmarktführer bei Flurförderzeugen. Bis Ende 2013 ziehen die Japaner ihre Deutschland-Zentrale von Langenhagen nach Isernhagen um. (Bild: TMHD)
Toyota Material Handling ist Weltmarktführer bei Flurförderzeugen. Bis Ende 2013 ziehen die Japaner ihre Deutschland-Zentrale von Langenhagen nach Isernhagen um. (Bild: TMHD)

Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben die Gemeinde Isernhagen und TMHD erste Einblicke in das Bauvorhaben – der Gemeinderat hatte seine Zustimmung bereits am 12. März 2012 erteilt. Die Planung sieht eine moderne Bürolandschaft, großzügige Werkstatt- und Logistikflächen sowie einen eigenen Trainings- und Demobereich für Mitarbeiterschulungen und Kundenpräsentationen vor.

„Mit dem Standortwechsel von Langenhagen nach Isernhagen bekräftigen wir unsere Verbundenheit zur Region Hannover. Die Investition ist für uns ein wichtiges Signal für die Zukunft, in der wir weiter wachsen wollen. Unseren Mitarbeitern bieten wir künftig ein modernes, offenes und transparentes Arbeitsumfeld mit kurzen Kommunikations- und Entscheidungswegen“, so der Interims-Geschäftsführer von Toyota Material Handling Deutschland, Norman Memminger. Memminger hatte kürzlich für Matthias Fischer einspringen müssen, der als Chef der europäischen Konzernspitze ins schwedische Mjölby gewechselt war.

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Verkehrsgünstige Lage und günstige Rahmenbedingungen

Ausschlaggebend für die Wahl Isernhagens als neuen Standort war nach Angaben von Toyota vor allem die schnelle Erreichbarkeit für Kunden und Mitarbeiter. Das Baugrundstück an der Hannoverschen Straße liegt in unmittelbarer Nähe zu den Bundesautobahnen 2, 7 und 37. Mit dem Auto zum Flughafen sind es nur circa 15 min. Wer öffentliche Verkehrsmittel bevorzugt, kann künftig mit der Stadtbahn direkt vor die Tür des Firmendomizils fahren.

„Ein weiterer wichtiger Punkt waren für uns die wirtschaftlichen Rahmenbedingen, die uns die Gemeinde bietet, einschließlich der günstigen Gewerbesteuersätze. Die Lage und das Grundstück sind zudem äußerst attraktiv, wir können deshalb von einer langfristigen Wertsicherung unserer Investition ausgehen“, erklärte der Personalleiter und Projektverantwortliche von TMHD, Stephan Schmitz. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sei von Anfang an sehr gut verlaufen: „Die Gespräche waren offen, kompetent und ergebnisorientiert“, so Schmitz weiter.

Zusammenlegung der Standorte spart CO2 ein

Durch den Neubau konzentriert TMHD seine Geschäftsaktivitäten mit dem Ziel, die eigenen Prozesse noch effizienter zu gestalten. Die bisherige Zentrale in Langenhagen, der angeschlossene Werkstattbetrieb und das „Toyota Stapler Center Nord“ als regionaler Vertriebsstützpunkt werden mit den zentralen Geschäftsbereichen des zweiten Firmenstandorts in Duisburg zusammengeführt. Dabei sollen die gewerblichen Flächen für die Werkstatt um insgesamt 40% und das Lagerareal um 25% vergrößert werden, um dem geplanten Wachstum Rechnung zu tragen.

Eine ebenso wichtige Rolle spielen für TMHD eigenem Bekunden zufolge Nachhaltigkeitsaspekte: „Zum einen reduzieren wir durch die Zusammenlegung von Standorten und die Vermeidung von internen Transporten den Energie- und Kraftstoffverbrauch. Zum anderen sind wir darin bestrebt, durch ein energieeffizientes Design sowie den Einsatz regenerativer Energien unsere CO2-Emissionen weiter zu reduzieren“, so Norman Memminger.

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