Suchen

Motek 2014 Transportroboter-Familie Scout bekommt Nachwuchs

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Roth & Rau - Ortner GmbH präsentiert auf der Motek 2014 in Stuttgart den Scout triax. Der selbstnavigierende Handling-Roboter ist auf die Belange von Chipfertigern abgestellt , kann aber auch in anderen Branche eingesetzt werden.

Firmen zum Thema

Der Scout unterwegs in einem Halbleiter-Reinraum: Der Roboter erkennt in Echtzeit Hindernisse und kann diese selbständig umfahren.
Der Scout unterwegs in einem Halbleiter-Reinraum: Der Roboter erkennt in Echtzeit Hindernisse und kann diese selbständig umfahren.
(Bild: Roth & Rau - Ortner)

Die Roth & Rau - Ortner GmbH aus Dresden zeigt vom 6. bis 9. Oktober 2014 auf der Fachmesse Motek in Stuttgart das neue Modell Scout triax ihres mobilen und frei navigierenden Reinraum-Robotersystems Scout. Es handelt sich dabei um einen selbstnavigierenden Handling-Roboter für Chipfertiger.

Der Scout übernimmt den flexiblen automatisierten Materialtransport in Halbleiterfabriken und anderen hochreinen Produktionsumgebungen. Er kann Objekte nicht nur befördern, sondern diese auch selbständig abholen und abstellen. „Scout ist ein aktives System, das Operatoren neben Transportaufgaben auch das Materialhandling abnimmt“, erläutert Dr. Karli Hantzschmann, Bereichsleiter „Automation“ der Roth & Rau - Ortner GmbH. „So können sich die Mitarbeiter voll auf die Fertigung konzentrieren. Die Effizienz der Fab wird deutlich verbessert und somit werden die Kosten in der Produktion erheblich gesenkt.“

Bildergalerie

Scout triax – ein Spezialist für autonomes Handling

Der Scout triax verfügt über einen Aufbau mit einem Drei-Achssystem, das Bewegungen in drei Richtungen ermöglicht. Er ist besonders für das autonome Handling in unterschiedlichen Greifhöhen bis zu 1,70 m geeignet. Auf der Motek 2014 ist der Roboter in einer Applikation für die Halbleiterindustrie zu sehen.

Auf dem Messestand wird der automatisierte Transport von Fotomasken, sogenannten Reticles, demonstriert. Der Scout triax greift die Transportbehälter, die Reticle Pods, vom Loadport des Reticle Stockers, bringt sie zum Scanner und platziert sie dort exakt auf dem dafür vorgesehenen Platz. „Mit zunehmender Diversifizierung der Produkte in den Fabriken steigt das Potential zur Kosteneinsparung durch Automatisierung des Reticle-Handlings, weil die Fotomasken viel häufiger an den Lithographieanlagen getauscht werden müssen.“, sagt Hantzschmann.

galleryid=4519

Scout ersetzt Schienen- oder Conveyorsystem

Der Reinraum-Roboter Scout ist in der Lage, Materialien und Produkte zwischen beliebigen Orten innerhalb der Fabrik zu bewegen, vielfältige Nutzlasten zu handhaben oder auch Messungen durchzuführen. Sinnvoll eingesetzt werden kann Scout überall dort, wo ein fest installiertes Transportsystem wie ein Schienen- oder Conveyorsystem nicht realisierbar oder zu aufwendig wäre.

(ID:42989748)