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Treston Deutschland GmbH

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19.10.2022

Work smarter not harder – Ganz nach diesem Motto entstand die Idee für den innovativen und patentierten Treston Quick Edge Arbeitstisch.

Die besten Innovationen entstehen oft aus den alltäglichen Herausforderungen eines Kunden. So auch der Treston Quick Edge Arbeitstisch. Für unser Produktentwicklungsteam gibt es keine bessere Gelegenheit, um auf neue innovative Ideen zu kommen und sobald das Team von neuen Herausforderungen erfährt, fangen die Köpfe auch schon an zu rauchen. In unserem Blogbeitrag erklären unser Produktentwicklungsingenieur und Designer für kundenspezifische Produkte, Kimmo Harjula, und der Qualitätsmanager, Keijo Pihlaja, wie der Treston Quick Edge zu einer patentierten Innovation wurde, die nun unsere Kunden in aller Welt begeistert.

𝐃𝐢𝐞 𝐚𝐮𝐬𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐠𝐠𝐞𝐛𝐞𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐅𝐚𝐤𝐭𝐨𝐫𝐞𝐧 𝐰𝐚𝐫𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐞𝐧𝐨𝐫𝐦𝐞 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐧𝐝𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐬 𝐠𝐫𝐨ß𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠𝐬𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐜𝐡

Ein wesentlicher Bestandteil eines intelligenten und ergonomischen Arbeitsplatzes ist ein höhenverstellbarer Arbeitstisch. Das ist besonders wichtig, wenn unterschiedlich große Personen am selben Arbeitsplatz arbeiten oder Gegenstände mit variierenden Größen und Gewichten bearbeitet werden müssen. Doch nicht immer ist die Zeit vorhanden, den Tisch auf die richtige Höhe einzustellen oder der Einstellungsbereich ist nicht groß genug. 

Zu demselben Ergebnis kam auch ein Logistikzentrum. Kimmo Harjula, der Erfinder des manuellen Bedienungsprinzips des Treston Quick Edge Tisches, erinnert sich an die Anfänge des Projekts: „Als wir die erste Anfrage für ein Angebot erhielten, waren die wichtigsten Eigenschaften für den Kunden der Verstellbereich des Arbeitstisches sowie die Geschwindigkeit der Verstellung. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir Arbeitstische mit Handkurbel, Inbusschrauben oder elektrisch verstellbar anbieten, jedoch wurden diese Optionen allesamt ausgeschlossen. Der Kunde wollte sichergehen, dass die Möglichkeit zur Verstellung auch wirklich genutzt wird. In der ersten Angebotsrunde konnten wir zunächst keine passende Lösung anbieten.“

Unser Qualitätsmanager Keijo Pihlaja, der mit an dem Projekt beteiligt war, kennt die Herausforderungen, mit denen die Kunden zu kämpfen haben, nur zu gut: „Bei einem normalen elektrisch verstellbaren Arbeitstisch ist die mögliche Höhenverstellung von bis zu 550 mm recht langsam und der Verstellbereich ist eher limitiert. Es dauert etwa anderthalb Minuten bis ein normaler elektrischer Arbeitstisch auf die gewünschte Höhe eingestellt ist. Das ist eine sehr lange Zeitspanne für ein Logistikzentrum, die sich im Laufe des Tages vervielfacht.“

𝐃𝐢𝐞 𝐧𝐞𝐮𝐞 𝐓𝐞𝐜𝐡𝐧𝐨𝐥𝐨𝐠𝐢𝐞 𝐟𝐮𝐧𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐫𝐞𝐢𝐛𝐮𝐧𝐠𝐬𝐥𝐨𝐬

Als keine Standardlösung passte, kam Kimmo auf die Idee, eine alternative Methode zur Höhenverstellung für den Kunden zu entwickeln – die Idee zur manuellen Höhenverstellung war geboren. „Wir bauten den ersten Prototypen, und sagen wir es direkt: Die erste Version war nicht besonders ansehnlich, aber die neue Technologie funktionierte dafür umso besser. Das spornte uns an, den Tisch weiterzuentwickeln, um das gewohnte Qualitätsniveau von Treston zu erreichen.“ Keijo nickt und fährt fort: „Die Tatsache das die erste Version so gut funktionierte, hat uns davon überzeugt, dass es sich hier um eine wirklich gute Idee handelt.“ 

𝐒𝐭𝐚𝐫𝐤 𝐢𝐦 𝐓𝐞𝐚𝐦 – 𝐠𝐞𝐛𝐚𝐥𝐥𝐭𝐞𝐬 𝐊𝐧𝐨𝐰-𝐡𝐨𝐰 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐦𝐚𝐫𝐭𝐞 𝐇𝐞𝐫𝐚𝐧𝐠𝐞𝐡𝐞𝐧𝐬𝐰𝐞𝐢𝐬𝐞 𝐟ü𝐡𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐳𝐮𝐦 𝐠𝐞𝐰ü𝐧𝐬𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐄𝐫𝐠𝐞𝐛𝐧𝐢𝐬.

Das Projektteam arbeitete gemeinsam an dem Entwurf und Kimmo erinnert sich, wie er damals das Problem ansprach: „Anfangs war das Design ungewöhnlich, weil ich dachte, dass die Aufbauprofile nicht berührt werden sollten, um die Modularität und Flexibilität des Zubehörs nicht einzuschränken. Wir haben das in unserem Projektteam diskutiert und kamen dann gemeinsam mit unserer Ergonomie-Expertin, Jonna Patama, zu einer Lösung, die sowohl die Modularität gewährleistet als auch die Ergonomie berücksichtigt."

𝐁𝐞𝐤𝐚𝐧𝐧𝐭𝐞 𝐓𝐞𝐜𝐡𝐧𝐢𝐤, 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐟ü𝐫 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐬𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞

Die Technik, die wir für den Quick Edge verwenden, ist von vielen anderen Produkten bekannt. Zum Beispiel verwenden Säulenbohrmaschinen ein ähnliches Federsystem. Es handelt sich hierbei nicht um eine gänzlich neue Erfindung, aber für einen Arbeitstisch ist die Technik neu.

Keijo sagt, dass die ursprüngliche Idee von Kimmo stammt: „Es war in erster Linie Kimmo's Idee, diese Art von Federsystem zu verwenden. Zusammen haben wir dann begonnen, die Idee weiterzuentwickeln.“ 

Kimmo lacht und erklärt: „Seit ich klein war, ist mein „Problem“, dass ich Dinge in ihre Einzelteile zerlegen will. Mein armer Vater musste mit ansehen, wie ich alle technischen Geräte - vom Röhrenradio bis zum technischen Werkzeug - mit Seitenschneidern zerlegte. Und zum Glück hatte ich das auch bereits bei einer Säulenbohrmaschine getan.“

𝐄𝐢𝐧 𝐚𝐧𝐠𝐞𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐬 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭𝐬𝐮𝐦𝐟𝐞𝐥𝐝 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐭ü𝐭𝐳𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦𝐥ö𝐬𝐮𝐧𝐠

Kimmo wurde vor knapp 4 Jahren Teil des Produktentwicklungsteams von Treston. An seinem Arbeitsplatz ist er sehr beliebt und auch von Keijo erhält er positives Feedback: „Kimmos Eintritt in unser Team eröffnete uns viele neue Perspektiven. Er versteht es, bei der Produktentwicklung über den Tellerrand hinaus zu blicken. Man merkt, wenn ein Designer weiß, wie man Dinge auch selbst herstellen kann. Wenn man bereits praktische Erfahrungen gesammelt hat, ist es einfacher zu verstehen, wie Dinge am sinnvollsten umgesetzt werden können.“ 

Kimmo lächelt und verrät das Geheimnis seiner Designerarbeit: „Ich mag es wirklich, Grenzen zu überschreiten, und Keijo war in dieser Hinsicht ein sehr guter Partner. Das gleiche gilt ebenso für unser Team in der Fabrik. Ich ermutige alle Designer, selbst bei der Produktion dabei zu sein. Wenn man hier in der Fabrik unterwegs ist und die vielen Köpfe mit in die Überlegungen zu einer Problemlösung einbezieht, ist es viel wahrscheinlicher, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, als wenn man versucht, alles allein herauszufinden.“

Sehen Sie im Video, wie einfach die Höhenverstellung des Treston Quick Edge funktioniert.