KV-Terminals Trimodales Containerterminal Aschaffenburg nimmt Betrieb auf

Der Wirtschaftsraum bayerischer Untermain wird stärker: Am 2. Januar 2012 geht das Containerterminal im Bayernhafen Aschaffenburg unter neuer Flagge in die Offensive: Die TCA Trimodales Containerterminal Aschaffenburg GmbH übernimmt den Betrieb der trimodalen Umschlaganlage für den kombinierten Verkehr.

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KV-Terminal mit Schiff und Containerzug im Bayernhafen Aschaffenburg. (Bild: TCA)
KV-Terminal mit Schiff und Containerzug im Bayernhafen Aschaffenburg. (Bild: TCA)

Die TCA Trimodales Containerterminal Aschaffenburg GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Container Depot Nürnberg GmbH, Nürnberg (51%) und der Bayernhafen GmbH & Co. KG, Regensburg (49%). Geschäftsführer der im November gegründeten TCA sind Bernd Trepte und Alexander Ochs.

Trimodales Containerterminal strebt Umschlag von 120.000 TEU p.a. an

Das TCA-Terminal, das einen effzienten Umschlag von Containern zwischen Schiff, Bahn und Lkw bietet, verfügt aktuell über eine Umschlagkapazität von 50.000 TEU p.a. – mit „viel Luft nach oben“, wie die Betreiber angeben: Die Entwicklungsperspektive des TCA gibt das Unternehmen mit circa 120.000 TEU p.a. an.

Maritime wie kontinentale Verkehre sollen gestärkt werden. Neben Containern werden auch Wechselbrücken und nicht-kranbare Sattelauflieger von TCA umgeschlagen. Der TCA-Rundum-Service umfasst Voll- und Leerdepot, Trucking, Agenturleistungen, Zoll sowie alle damit zusammenhängenden Zusatzdienstleistungen. Dazu gehören die Reparatur und Reinigung von Ladeeinheiten sowie die Abwicklung von Vor- und Nachlauf im kombinierten Verkehr.

Leistungsfähiges KV-Terminal für den bayerischen Untermain

Für TCA-Geschäftsführer Alexander Ochs hat das Containerterminal noch enormes Potenzial: „Container sind die Alleskönner der Logistik. Die machen auf Schiene, Straße und Wasserstraße gleichermaßen eine gute Figur. Die verladende Wirtschaft in der Region bayerischer Untermain braucht ein leistungsfähiges, flexibles und neutrales KV-Terminal als Sprungbrett in alle Welt.

Das Terminal ist heute über Main und Rhein mit Rotterdam, Antwerpen und Amsterdam sowie per Schiene mit Hamburg verbunden. Weitere Verbindungen zu nationalen wie internationalen Zielen sind möglich bei entsprechender Nachfrage der Unternehmen aus der Region. Aktuell führen wir Gespräche bezüglich einer KV-Verbindung in die Türkei. Als Bayernhafen-Gruppe haben wir uns zum Ziel gesetzt, das KV-Terminal Aschaffenburg gemeinsam mit einem starken Partner in die Pole Position zu bringen.“

Öffentliches Terminal mit diskriminierungsfreiem Zugang

Das trimodale Containerterminal Aschaffenburg hat eine Gesamtfläche von circa 20.000 m2 – ein öffentliches, neutrales Terminal mit diskriminierungsfreiem Zugang. Zum Terminal gehören eine Kranbrücke mit einer Tragfähigkeit bis zu 50 t, ein Reachstacker mit Greifzangengeschirr für Wechselbrücken und Sattelauflieger bis zu einer Tragfähigkeit von 44 t sowie zwei Ladegleise.

Die CDN Container Depot Nürnberg GmbH realisiert an ihren Standorten Nürnberg, Regensburg und München Containerverkehre per Bahn, Schiff und Lkw von und nach den Wirtschaftszentren in Süddeutschland und bietet darüber hinaus auch die Lagerung und Reparatur von Überseecontainern an.

Bayernhafen Aschaffenburg Drehscheibe für Rohstoffe und Industriegüter

Eingebettet in das Geschäftsfeld „Intermodale Containerlogistik“ mit eigenen Containerzugsystemen bildet CDN innerhalb der IGS Logistics Group einen wichtigen Bestandteil für den mittelständischen Logistikdienstleister, der neben der Containerlogistik ein umfassendes Leistungspaket aus Lagerhaltung, Transport und Logistikkonzepten für seine Kundschaft bereit hält.

Der Bayernhafen Aschaffenburg ist Teil der Bayernhafen-Gruppe, zu der auch die Standorte in Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau gehören. Der Bayernhafen Aschaffenburg ist für die Region Bayerisch-Rhein-Main eine bedeutende Logistikdrehscheibe für Rohstoffe und industrielle Güter.

Die über 70 angesiedelten Betriebe aus Logistik, Produktion, Handel, Recycling, Versorgung und Dienstleistung bieten über 2200 Arbeitsplätze. Rund 3,1 Mio. t Güter wurden 2010 in Aschaffenburg per Schiff, Bahn und Lkw umgeschlagen.

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