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Fördertechnik Triton verkauft Intralogistiker Dematic

| Redakteur: Robert Weber

Der Finanzinvestor Triton trennt sich von seinem Intralogistikspezialisten Dematic. Neue Eigentümer sollen die Finanzinvestoren AEA Investors und Teachers´ Private Capital werden. In der Vergangenheit wurde auch über einen Einstieg von Daifuku spekuliert. Zum Kaufpreis schweigen sich die Unternehmen aus.

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Eigentümerwechsel bei Dematic: Triton trennt sich von dem Intralogistiker.
Eigentümerwechsel bei Dematic: Triton trennt sich von dem Intralogistiker.
(Bild: Dematic)

Triton hatte Dematic 2006 von Siemens erworben. Dort war Dematic ein unrentables Randgeschäft. Seitdem hat das Unternehmen das Ergebnis sukzessive gesteigert. „In den letzten sechs Jahren haben das Management, der Aufsichtsrat und der Betriebsrat sowie alle Mitarbeiter hervorragende Arbeit geleistet. Sie alle haben dazu beigetragen, Dematic zu einem profitablen Weltmarktführer für Intralogistik auszubauen. Dematic ist heute technologisch und geografisch hervorragend für die Zukunft aufgestellt“, sagte Peder Prahl, Vorsitzender der „General Partner“ des Triton-II-Fond in einer Pressemitteilung des Unternehmens. „Wir danken allen Mitarbeitern für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten sechs Jahren.“

Dematic-Kaufpreis bleibt geheim

Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Behörden. Der Abschluss der Transaktion wird im Januar 2013 erwartet. Zum Kaufpreis schweigen die Unternehmen. Im Oktober hieß es in einem Bericht des „Wall Street Journal“, dass der japanische Intralogistikspezialist Daifuku und der Finanzinvestor Bain Capital Interesse an dem Intralogistiker und Logistikspezialisten Dematic haben. In dem Artikel hieß es damals: Der Verkaufspreis könnte bei 800 Mio. Euro liegen.

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