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Automatisierung/Robotik Tünkers Maschinenbau feiert 50jähriges Jubiläum

| Redakteur: Jürgen Schreier

Ihr 50jähriges Bestehen feiert die Tünkers Maschinenbau GmbH mit Sitz in Ratingen. Heute prägt das Familienunternehmen im Umfeld des Industrieroboters mit den Themen Spannen, Positionieren, Verfahren, Umformen, Fördern, Greifen, Drehen, Schweißen und Transportieren die Automationstechnik im Karosseriebau.

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Roboterzange.
Roboterzange.
(Bild: Tünkers)

Die Tünkers Maschinenbau GmbH wurde am 1. April 1962 von Josef Gerhard Tünkers zusammen mit zwei Partnern am Standort Ratingen bei Düsseldorf gegründet. Der Geschäftsgegenstand wurde damals so formuliert: “Projektierung, Konstruktion und Herstellung von Maschinen und hydraulischen und pneumatischen Anlagen.

Tünkers beginnt mit Sonderfertigung

Als Firmensitz diente zunächst ein 16 m² großer Raum an der Mülheimer Straße 75 in Ratingen, der als Konstruktionsbüro angemietet und mit zwei Zeichenbrettern und zwei Schreibmaschinen ausgestattet wurde. Da die Familie Tünkers in diesem Haus seit vielen Jahren lebte, erzählt man sich bis heute, dass die Firma im “Wohnzimmer der Familie Tünkers“ gegründet wurde.

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Die ersten Aufträge waren die Entwicklung von Hydraulik-Sonderzylinder für den damals im Ruhrgebiet starken Ofenbau, die zunächst extern gefertigt wurden. Bereits zwei Jahre später wurde eine eigene Produktion auf der Mülheimer Straße in Ratingen in angemieteten Hallen aufgebaut.

Aus dieser Situation heraus wurden deshalb die unterschiedlichsten Produkte gefertigt wie hydraulische Hubbühnen für Elevatoröfen, Herdwagen-Verfahrmaschinen, Einschubmaschinen für Tunnelöfen, Hubbalkenantriebe und Deckelverfahrmaschinen. Aber auch komplette Anlagen wie Fassreinigungssysteme, die oftmals die Kapazitäten und die Möglichkeiten des noch kleinen Unternehmens an den Rande der Leistungsfähigkeit brachten.

Durchbruch am Markt mit Serienprodukten

Der Durchbruch ergab sich mit dem Zuschlag bei einem Ausschreibungswettbewerb der Bundeswehr für einen Achsblockierungszylinder. Aus diesem Kontakt wurde der Einstieg in das Geschäft mit Zylindern für Kranfahrzeuge und später Betonpumpen. Die in Serie hergestellten Hydraulikserienzylinder bildeten das erste wichtige Rückgrat des jungen Unternehmens, das in der Folge expandierte und neue Räumlichkeiten an der Neanderstraße, ehemals Geldschrankfabrik Adolphs, anmietete.

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