Trotz Hitze cool bleiben Umfassender Brandschutz hat Großeinsätze der Werkfeuerwehr selten gemacht

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Hannover (ue) – Morgens schaut Olaf Dudda in der Regel als erstes in der Zentralen Notrufstelle Messe vorbei. Das ist der Sitz des eigenen Sicherheitsdienstes, Anlaufstelle aller Notrufe

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Olaf Dudda, Leiter der Werkfeuerwehr der Deutschen Messe, wird von all denjenigen unterstützt, die sich mit den Grundregeln zum Thema Brandschutz beschäftigen und sie beachten: „angefangen von nicht verkeilten Flurtüren bis zum Wissen unserer Notrufnummer 89-112“. Bild: Deutsche Messe
Olaf Dudda, Leiter der Werkfeuerwehr der Deutschen Messe, wird von all denjenigen unterstützt, die sich mit den Grundregeln zum Thema Brandschutz beschäftigen und sie beachten: „angefangen von nicht verkeilten Flurtüren bis zum Wissen unserer Notrufnummer 89-112“. Bild: Deutsche Messe
( Archiv: Vogel Business Media )

Hannover (ue) – Morgens schaut Olaf Dudda in der Regel als erstes in der Zentralen Notrufstelle Messe vorbei. Das ist der Sitz des eigenen Sicherheitsdienstes, Anlaufstelle aller Notrufe vom Messegelände und der Alarme der rund 16 000 Brandmelder. Über eine Vielzahl von Kameras auf dem Gelände hat man auch eine gute Übersicht, was auf dem Messegelände gerade so los ist.

Nach der Kontrolle von Brandschutzauflagen im Gelände, beschäftigt sich Olaf Dudda von der Werkfeuerwehr in der Regel mit den Vorplanungen für die nächsten Veranstaltungen, weil sein Aufgabenschwerpunkt mehr vor als während einer Veranstaltung liegt. Ist die Feuerwache besetzt, findet dann noch ein tägliches Treffen mit der Brandsicherheitswache statt. Da die Kameraden dort täglich wechseln, werden neue Informationen zur Veranstaltung ausgetauscht oder Vorkommnisse der vergangenen Nacht erörtert.

Als Folge behördlicher Auflagen hat die Deutsche Messe außer vielen bautechnischen Brandschutzmaßnahmen eine Werkfeuerwehr aufzustellen, dies übrigens schon seit dem Jahr 1954. In dieser Werkfeuerwehr sind zurzeit 28 Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin nebenberuflich tätig.

Olaf Dudda: „50% meines Jobs ist es nun, diese Feuerwehr zu leiten, also die Aufgaben eines Ortsbrandmeisters in einer öffentlichen Feuerwehr wahrzunehmen“. Die andere Hälfte seiner Arbeitszeit umfasst das Koordinieren vorbeugender Brandschutzmaßnahmen auf dem Messegelände. Dabei wird Olaf Dudda von einer Vielzahl von Mitarbeitern unterstützt. Ob das nun seine Kollegen und Kolleginnen im Facility Management sind, in der Betriebstechnik, der Fernmeldewerkstatt, im Aussteller Services, die Halleninspektoren oder der Messe eigene Sicherheitsdienst.

„Im Grunde erhalte ich Unterstützung von allen Mitarbeitern, Ausstellern und Besuchern, die sich mit den Grundregeln zum Thema Brandschutz beschäftigen und sie beachten“, sagt Dudda. Es ist so manches zu planen im Vorfeld einer Veranstaltung. Dazu gehören das Erstellen von Dienstplänen der Brandsicherheitswachen in der Feuerwache Nord unter Halle 1, Bestellungen für die Sanitätsstelle bis zu Anfragen vom Aussteller Services, welche Brandschutzauflagen für die Aussteller gelten. Am letzten Aufbautag findet dann immer eine Sicherheitsbegehung im Veranstaltungsbereich statt, bei der Olaf Dudda und die Messekollegen von der Gewerbeaufsicht und der Feuerwehr Hannover unterstützt werden.

Zum Glück sind größere Einsätze der Werkfeuerwehr sehr, sehr selten geworden. Nicht zuletzt deshalb, weil die Deutsche Messe in den vergangenen Jahren viel Arbeit und Geldmittel in den Bereich Brandschutz gesteckt hat. Weil die ausstellenden Unternehmen aber immer sehr kreativ sind und mit neuen Ideen aufwarten, kommt es schon mal zu kuriosen Begegnungen. So befand sich einmal aus Werbegründen ein Tiger auf dem Messegelände. Dieser bescherte dem Team um Olaf Dudda aber dank vieler Vorbereitungen zum Glück keinen Feuerwehreinsatz.

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