Suchen

Logistikumfrage Umfrage zur Rampensituation beendet

Der Aktionsplan Güterverkehr und Logistik hat unter anderem die Optimierung der Abläufe an Verladerampen zum Ziel. Die Gesellschaft für Transport- und Unternehmensberatung (hwh) hat eine diesbezügliche Umfrage bei Akteuren aus Handel, Industrie, Transport und Logistik durchgeführt. Am 19. November 2012 wurde das Ergebnis vorgestellt.

Firmen zum Thema

Dr. Andreas Scheuer: „Jetzt haben wir eine fundierte Basis für Verbesserungen der Rampenabläufe bei den betroffenen Unternehmen und ihren Beschäftigten.“
Dr. Andreas Scheuer: „Jetzt haben wir eine fundierte Basis für Verbesserungen der Rampenabläufe bei den betroffenen Unternehmen und ihren Beschäftigten.“
(Bild: BMVBS)

Der Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, der Parlamentarische Staatssekretär Andreas Scheuer: „Auch in der Logistik sind Information und Kommunikation enorm wichtig. Ich freue mich über die mit rund eintausend Rückmeldungen sehr hohe Beteiligung an unserer Internetumfrage. Das zeigt, dass möglichst reibungslose Abläufe an den Rampen sowohl für Handel und Industrie als auch für die Transportbranche von großer Bedeutung sind.“

Prozessoptimierung entlang der Wertschöpfungskette notwendig

Die Umfrage erbrachte einheitliche, aber auch kontroverse Bewertungen. So werden Informationsdefizite über Verzögerungen bei Lkw-Fahrern als auch bei den Rampenbetreibern branchenübergreifend kritisiert. Sehr unterschiedlich wurden die erforderlichen Personalkapazitäten, aber auch die Angemessenheit des Umgangstons an den Laderampen eingeschätzt. Gut funktioniert laut Angaben der Unternehmen in der Regel die Papierabfertigung. Auch seien Waren und Begleitpapiere überwiegend vollständig.

Als einen wichtigen Lösungsansatz gaben die Unternehmen branchenübergreifend an, dass eine Prozessoptimierung entlang der gesamten Versorgungskette vom Versand bis zum Empfänger erforderlich sei. Eine Optimierung einzelner Elemente in der Prozesskette reiche nicht aus.

Vorbildhafte Prozesse zur Nachahmung empfohlen

Scheuer: „Jetzt haben wir eine fundierte Basis für Verbesserungen der Rampenabläufe bei den betroffenen Unternehmen und ihren Beschäftigten. Ein Ansatz kann beispielsweise darin bestehen, dass alle Beteiligten besser über ankommende Lkw oder Verzögerungen an der Rampe informiert werden. Der Bund kann aber nur Anregungen geben. Daher wollen wir vorbildhafte Rampenprozesse bei Unternehmen in Deutschland in einer Broschüre zur Nachahmung empfehlen.“

(ID:36849260)