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Drohnen UPS-Tochter will erster vollzertifizierter Drohnenlieferdienst werden

| Redakteur: Gary Huck

UPS hat für sein kürzlich gegründetes Tochterunternehmen UPS Flight Forward eine Zertifizierung für den Einsatz von Drohnen bei der amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde FAA beantragt.

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UPS Flight Forward könnte als erstes Unternehmen in den USA regelmäßig kommerzielle Drohnenlieferungen durchführen dürfen.
UPS Flight Forward könnte als erstes Unternehmen in den USA regelmäßig kommerzielle Drohnenlieferungen durchführen dürfen.
(Bild: UPS)

Das Unternehmen UPS Flight Forward ist laut UPS auf die Entwicklung und den Betrieb unbemannter Flugsysteme für kommerzielle Lieferungen spezialisiert. Der Paketspezialist strebt nun eine Zertifizierung nach FAA-Regulierung Part 135 an. Diese Zertifizierung erlaubt es, Luftfracht und Post über Staats- und Landesgrenzen sowie nach Übersee zu transportieren. UPS könnte damit das erste Unternehmen in den USA werden, das routinemäßig kommerzielle Drohnenflüge durchführen darf.

Flüge außerhalb der Sichtlinie und bei Nacht möglich

Die Zertifizierung würde den Grundstein für Flüge mit unbemannten Flugsystemen außerhalb der Sichtlinie des Piloten und bei Nacht legen. Drohnenflüge dieser Art sind laut dem Paketspezialisten stark reglementiert, Genehmigungen dafür werden nur in Ausnahmefällen erteilt. Im Vergleich zu Unternehmen, die nur eine eingeschränkte Erlaubnis für Flüge mit unbemannten Flugsystemen haben, könnte UPS Flight Forward mit der uneingeschränkten „Part-135“-Zertifizierung rechtlich gesehen als Luftfahrtunternehmen arbeiten. UPS betreibt gegenwärtig bereits Drohnenzustellungen im medizinischen Bereich. Diese sind aber auf einen bestimmten Anwendungsfall beschränkt. Einen Beitrag dazu finden sie hier.

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