Logistikdienstleister Urnen auf Lager

Redakteur: Robert Weber

Die makabre Meldung des Tages: Ein Beerdigungsbetrüger trieb mit trauernden Angehörigen sein perfides Geschäftsmodell. Statt beerdigt zu werden, reiste sogar eine Urne über 10 Monate auf dem Postweg durch das Land, berichtet die „Bild“.

Stilvoller Rahmen: So stellten sich die Angehörigen den letzten Weg ihrer Liebe wohl vor. Doch einige Urnen landeten in einem DHL-Logistikzentrum. (Bild: Harald Gebel, pixelio.de)
Stilvoller Rahmen: So stellten sich die Angehörigen den letzten Weg ihrer Liebe wohl vor. Doch einige Urnen landeten in einem DHL-Logistikzentrum. (Bild: Harald Gebel, pixelio.de)

Die Reporter berichten von dem Fall einer Rentnerin, deren sterbliche Überreste mehr als 10 Monate durch das Land reisten. Die Hinterbliebenen wurden erst durch die Polizei informiert, dass die Urnen in einem DHL-Logistikzentrum in Wuppertal gefunden wurden. Von mehreren Paketen mit Urnen ist die Rede.

Die Urnen türmten sich beim Bestatter

Die Trauernden fielen auf einen Internetbetrüger rein, heißt es. Dieser sicherte zu, für 790 Euro die Beisetzung durchzuführen. Doch die Urnen wurden nicht beigesetzt. Bei einem Bestatter in Leipzig türmten sich zwischenzeitlich bis zu 70 Urnen, schreibt das Blatt.

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