Intralogistik Vanderlande liefert Intralogistik für Förch-Logistikzentrum

Redakteur: Jürgen Schreier

Nach Erweiterungen in den Jahren 2010 und 2012 errichtet Förch, Direktvertriebsunternehmen für Werkstatt-, Montage- und Befestigungsartikel, ein neues Logistikzentrum, das an das bestehende Logistikzentrum angebunden wird. Generalunternehmer für die Intralogistik ist Vanderlande.

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Zufriedene Gesichter nach der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Reinhold Kuhn (Förch), Matthias Kramm (Vanderlande), Jan Hulsmann (Vanderlande), Holger Thrun (Förch), Andreas Pescht (Förch) .
Zufriedene Gesichter nach der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Reinhold Kuhn (Förch), Matthias Kramm (Vanderlande), Jan Hulsmann (Vanderlande), Holger Thrun (Förch), Andreas Pescht (Förch) .
(Bild: Vanderlande)

Die Förch-Gruppe wächst weiter und errichtet ein zweites Logistikzentrum in Neuenstadt am Kocher. Aufgrund der erfolgreichen und langjährigen Zusammenarbeit hat man sich erneut für Vanderlande als Generalunternehmer in Sachen Intralogistik entschieden.

Der Auftraggeber, die Firma Förch, vertreibt weltweit mehr als 70.000 Artikel unter anderem aus den Bereichen Befestigungstechnik, Bau- und Werkstattchemie, Rohrisolierungen und Verbrauchsmaterialien.

Bestehendes Förch-Logistikzentrum arbeitet an der absoluten Leistungsgrenze

Nach der Realisierung des Erstprojektes im Jahr 2006 und zwei nachfolgenden Erweiterungen bei laufendem Betrieb in 2010 und 2012 wird nun ein neues Logistikzentrum, das vollumfänglich integriert an das bestehende Logistikzentrum angebunden wird.

Die Entscheidung für den Neubau eines weiteren Logistikzentrums wurde getroffen, weil das bestehende Logistikzentrum bereits heute nahezu an der absoluten Leistungsgrenze arbeitet und eine nochmalige Erhöhung der Kapazität in den bestehenden Gebäuden nicht mehr effizient möglich ist.

Folglich sei, wie es heißt, eine Optimierung der logistischen Prozesse innerhalb des Unternehmens erforderlich. Diese Optimierung beinhaltet neben der Erhöhung der Lagerkapazität und der Lieferfähigkeit auch leistungsfähigere, ergonomische Kommissionierarbeitsplätze sowie einen zusätzlichen Verpackungs- und Warenausgangsbereich.

Vanderlande-Shuttle-Technologie setzte sich durch

„Vanderlande hat bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass die Technologie unseren Ansprüchen gerecht wird und gepaart mit dem professionellen Support zum gemeinsamen Erfolg führt.

Wir sind froh darüber, Vanderlande auch für das zweite Logistikzentrum gewonnen zu haben, da aus unserer Sicht eine volle Integration der Systeme nur mit einem Hersteller zielführend umgesetzt werden kann“, erläutert Reinhold Kuhn, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung von Förch, die Entscheidung für Vanderlande als Generalunternehmer für die Intralogistik.

Vanderlande hat als einziger Anbieter am Markt vier verschiedene Shuttle-Typen im Produktportfolio, sodass für jede Anforderung die passende Lösung im eigenen Haus gefunden werden kann.

Für die Anforderungen bei Förch bietet das Vanderlande-Microshuttle die optimale Lösung im Automatischen Kleinteilelager. Im Rahmen der ersten Baustufe werden insgesamt 32 Quickstore-Microshuttles eingesetzt, gleichmäßig verteilt auf 16 Gassen in zwei Ebenen.

Microshuttle-System von Vanderlande ist hoch skalierbar

Der Vorteil des Microshuttle-Systems von Vanderlande liegt neben einer sehr hohen Leistung in der hohen Skalierbarkeit des Systems, die es ermöglicht, jederzeit bei sich ändernden Auftragsstrukturen schnell und unkompliziert zusätzliche Shuttles in die einzelnen Gassen zu integrieren oder aber auch die Gassen zu verlängern.

Darüber hinaus ist das Quickstore-Microshuttle von Vanderlande extrem wartungsfreundlich. Aufgrund des geringen Eigengewichtes von 40 kg, das deutlich niedriger ist als die maximale Nutzlast des Microshuttles, kann es jederzeit zur Offline-Wartung aus dem Gang herausgetragen werden.

Ebenso überzeugend sei das nachhaltige Energiekonzept des Vanderlande-Quickstore-Microshuttles sowie die integrierte Energieversorgung.

Umstellung auf neueste Generation der Vanderlande-Software Vision

Geplanter Beginn für die technische Umsetzung des neuen Logistik-Systems ist November 2014. Im Sommer 2015 erfolgt die Umstellung des bestehenden Logistik-Systems auf die neueste Generation der Vanderlande-Software Vision, bevor dann im Sommer 2016 die ersten Echtaufträge im neuen Logistikzentrum abgewickelt werden.

„Wir freuen uns sehr, die langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit mit Förch im Rahmen dieses herausfordernden Projektes weiter fortsetzen zu können“, so Matthias Kramm, Geschäftsführer der Vanderlande Industries GmbH in Mönchengladbach. „Ein partnerschaftliches Miteinander auf Augenhöhe ist die beste Prämisse für die erfolgreiche Planung und Realisierung eines derartigen Projektes.“

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