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Tarifverhandlungen Ver.di empfiehlt Forderung von 5 % für Postdienste, Speditionen und Logistik

| Redakteur: Benedikt Hofmann

In diesem Jahr stehen Tarifverhandlungen in den Branchen Postdienste, Speditionen und Logistik an. Der zuständige Bundesfachbereichsvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat hierfür eine Forderungsempfehlung von 5 % bei einer Laufzeit von zwölf Monaten beschlossen.

Für die in diesem Jahr anstehenden Tarifverhandlungen in der Branche der Postdiensten, Speditionen und Logistik empfiehlt ver.di eine Erhöhung von 5 % zu fordern.
Für die in diesem Jahr anstehenden Tarifverhandlungen in der Branche der Postdiensten, Speditionen und Logistik empfiehlt ver.di eine Erhöhung von 5 % zu fordern.
(Bild: ver.di)

„Die Beschäftigten der Branche leisten eine ausgezeichnete Arbeit. Mit den Einkommenssteigerungen können sie am wirtschaftlichen Fortschritt teilhaben“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis. In der Branche stehen in diesem Jahr Flächentarifverhandlungen in zehn Bundesländern an: Hamburg (30. April 2017), Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (30. Juni), Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz (30. Oktober) sowie Berlin und Brandenburg (31. Dezember). Zudem sind elf bundesweite Haustarifverträge bei acht Unternehmen des Konzerns Deutsche Post DHL, zwei Unternehmen von Federal Express und dem Automobillogistiker BLG zu verhandeln.

„Die Beschäftigten der Branche leisten eine ausgezeichnete Arbeit. Mit den Einkommenssteigerungen können sie am wirtschaftlichen Fortschritt teilhaben“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis.
„Die Beschäftigten der Branche leisten eine ausgezeichnete Arbeit. Mit den Einkommenssteigerungen können sie am wirtschaftlichen Fortschritt teilhaben“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis.
(Bild: Kay Herschelmann)

Der vom Bundesfachbereichsvorstand gefasste Beschluss hat empfehlenden Charakter. Die konkreten Forderungen werden von den jeweiligen Tarifkommissionen gefasst. Die bundesweite Empfehlung setzt sich aus den volkswirtschaftlichen Prognosen für Preissteigerung und Produktivitätsfortschritt sowie einer Umverteilungskomponente zusammen.

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