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Flurförderzeuge Vergleich von Dieselstaplern legt großes Einsparpotenzial offen

| Autor / Redakteur: Frank Bergmann / Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein

Bei einem Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe und Wellpappen-Rohpapieren fiel die Felderprobung eines 5-t-Dieselstaplers zusammen mit der Lieferung eines Gerätes der Vorgängerbaureihe. Eine vergleichende Verbrauchsmessung brachte bemerkenswerte Ergebnisse ans Tageslicht.

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Bild 1: Die Mitarbeiter des Verpackungsherstellers Klingele in Weener loben den neuen Linde-Dieselstapler mit Verstellpumpe für die Hubhydraulik.
Bild 1: Die Mitarbeiter des Verpackungsherstellers Klingele in Weener loben den neuen Linde-Dieselstapler mit Verstellpumpe für die Hubhydraulik.
(Bild: Linde-MH)

Der Staplereinsatz beim Verpackungshersteller Klingele am Standort Weener darf zu Recht als rauh bezeichnet werden. Denn die Geräte, überwiegend Dieselstapler mit 5 und 8 t Tragfähigkeit, laufen im Papierwerk nicht nur fünfschichtig, sondern bringen es zum Teil auf 7000 Betriebsstunden pro Jahr. Staub, Feuchtigkeit und Schmutz setzen den Geräten täglich mächtig zu und stellen ihre Robustheit immer wieder auf eine harte Probe.

5-t-Stapler mit Ballenklammer zum Entladen ankommender Lkw

Benötigt werden die 5-t-Stapler mit Ballenklammer, um das Altpapier aus den ankommenden Lkw zu entladen, es im Außenbereich zwischenzulagern (Bild 1) und dann auf Förderbänder zu platzieren. Die anschließende Erzeugung der Wellpappen-Rohpapiere läuft automatisch. Erst wenn es darum geht, die schweren Papierrollen vom Lager zum Warenausgang zu transportieren, kommen wieder Stapler, diesmal 8-t-Dieselstapler mit Papierrollenklammern (Bild 3), zum Einsatz.

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Die Klingele-Gruppe hat ihren Hauptsitz in Grunbach bei Stuttgart und wird heute in vierter Generation durch den promovierten Jan Klingele geführt. Mit schnellen Lieferzeiten, Qualität, kurzen Entscheidungswegen und immer neuen Produktideen hat sich das Familienunternehmen in der über neunzigjährigen Firmengeschichte erfolgreich am Markt etabliert und gegen die großen Papierkonzerne behauptet.

Aus Altpapier entstehen Wellpappe und Verpackungen

Die Papierfabrik im ostfriesischen Weener, direkt an der Ems gelegen, produziert pro Jahr 250.000 t Wellpappen-Rohpapiere aus 100 % Altpapier. Die Testliner und Wellenstoffe in unterschiedlichen Grammaturen sind Basis vieler Klingele-Produkte.

Aus den Wellpappen-Rohpapieren fertigt Klingele in sechs eigenen Wellpappenwerken sowie acht Verarbeitungswerken Wellpappe und Verpackungen aus Wellpappe, Stanz-, Faltboden- und Gefahrgutverpackungen sowie vorgeklebte Faltschachteln und Speziallösungen. Allein in Deutschland arbeiten an verschiedenen Standorten 1000 Mitarbeiter. Weitere Klingele-Standorte sind in den Niederlanden, Spanien, Marokko und Mauretanien.

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