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Füllmaterial Verpackungssystem bringt Papierpolster automatisch in die richtige Länge

Packmaster von Easypack ist ein umweltfreundliches Verpackungssystem, das sich fest in das IT-System eines Anwenders integrieren lässt. Mit Packmaster lassen sich laut Anbieter effizientere Arbeitsabläufe realisieren, die zur Kostensenkung beitragen.

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Packmaster ist ein umweltfreundliches Verpackungssystem, das sich fest in eine vorhandene IT-Umgebung integrieren lässt. Bild: Easypack
Packmaster ist ein umweltfreundliches Verpackungssystem, das sich fest in eine vorhandene IT-Umgebung integrieren lässt. Bild: Easypack
( Archiv: Vogel Business Media )

Steigender Kostendruck auf der einen sowie steigendes Qualitäts- und Umweltbewusstsein auf der anderen Seite führen laut Easypack verstärkt dazu, dass Unternehmen ihre internen Abläufe in Frage stellen. Dabei gerät auch die Verpackung immer stärker in den Fokus, weiß Baret Davidian, Geschäftsführer des Soester Unternehmens Easypack: „Die sachgerechte und umweltfreundliche Verpackung von Produkten gewinnt deutlich an Bedeutung. Immer weniger Verbraucher sind bereit, umweltbelastende Folien zu entsorgen oder ihre Mülltonnen mit Styropor oder Unmengen an Loosefill zu füllen.“

Unterschiedlich lange Papierpolster auf Knopfdruck

Aber auch bei den Unternehmen selbst wachse laut Davidian das Bewusstsein für das Thema Füllmaterial. Denn komme die Ware beschädigt beim Kunden an, bedeute dies für die Unternehmen nicht nur einen Imageverlust, sondern auch einen hohen Aufwand: Reklamationen müssten bearbeitet, die Schäden und ihr Ursprung geprüft und Neuware an den Kunden versendet werden. Immer mehr Unternehmen begriffen deshalb durchdachte Verpackungssysteme als wichtige Bausteine, die sich in die internen logistischen Prozesse integrieren lassen.

Ein Beispiel für ein systemisches Verpackungsmodul ist die High-Output-Maschine Packmaster, die mit einer Geschwindigkeit von 32 m/min Papierpolster aus zu 100% recyceltem Umweltpapier formt. Pro Standard-Papierrolle werden dabei 2,1 m³ Polstermaterial mit einer Breite von 200 mm produziert.

Zum Schutz der Produkte können die Polster beispielsweise als stoßdämpfender Puffer oder zur Fixierung der Ware in der Verpackung eingesetzt werden. Die Länge der Polster lässt sich individuell einstellen. Um den Arbeitsprozess zu beschleunigen, können unterschiedliche Längen programmiert und auf Knopfdruck abgerufen werden.

Verpackungssystem erlaubt effizienteren Arbeitsprozess

Der eigentliche Clou der Maschine liegt darin, dass sie in intelligente Kommissioniersysteme integriert werden kann: Über einen Chip, das Nervenzentrum ihrer Steuereinheit, kann unter anderem eine SAP-Schnittstelle realisiert und so die Verpackungsmaschine fest in das IT-System integriert werden.

Damit kann beispielsweise die Ausgabe der Papierpolster so über das System gesteuert werden, dass die Bereitstellung der Papierpolster automatisch erfolgt. Und dies in der Länge, die der Mitarbeiter für das zu verpackende Produkt benötigt. „Auch wenn der einzelne Arbeitsschritt von der Papierpolsteranforderung bis zum Verpacken der Ware selbst nur kurz ist, werden die Arbeitsprozesse am Verpackungstisch über die Anbindung an das IT-System noch effektiver“, so Davidian.

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